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Skandal in Zandvoort

Vier Audi-Piloten nachträglich disqualifiziert

Timo Scheider Foto: Audi 35 Bilder

Bei den Sportkommissaren herrschte nach dem DTM-Rennen in Zandvoort Hochbetrieb: Nicht weniger als vier Audi-Fahrer wurden aus der Wertung ausgeschlossen. In Bezug auf die mögliche Stallregie des Audi-Teams trafen die Motorsport-Schiedsrichter noch keine Entscheidung.

19.07.2009

Alexandre Prémat verlor durch das Urteil den vierten Platz, Markus Winkelhock den sechsten Rang und Timo Scheider wurde der achte Platz aberkannt. Keine Konsequenzen in Bezug auf die Punkteverteilung hat der Wertungsausschluss für Christian Bakkerud: Der Däne war nur als 15. ins Ziel gekommen.

Zu spät an der Waage

Prémat und Scheider waren jeweils rund eine halbe Stunde zu spät zum obligatorischen Wiegen erschienen. Der Franzose gab den Regelverstoß zu: "Ich weiß, dass ich zu spät kam. Ich habe auf dem Weg zum Wiegen noch ein paar Interviews gegeben."

Winkelhock wurde disqualifiziert, weil in seinem A4 nicht mehr die vom Reglement geforderte Restbenzinmenge von einem Liter zu finden war. Rosberg-Teammanager Arno Zensen gab zu: "Das stimmt."

Bakkerud schließlich wurde aus der Wertung genommen, weil er nach seinem Ausfall überhaupt nicht zum Wiegen erschien. Sein Kolles-Team meinte entschuldigend: "Christian hat das ganz vergessen."

Entscheidung in Stallregie-Frage erst unter der Woche

In Sachen Stallregie haben sich die Kommissare vertagt. Mit einer Entscheidung sei am Sonntag keinesfalls mehr zu rechnen, sondern voraussichtlich erst im Lauf der nächsten Woche, sagte ein Sprecher des DMSB. Die Kommissare wollen in aller Ruhe nicht nur Rundenzeiten prüfen, sondern auch die Datenaufzeichnung der Autos. Interessant in diesem Zusammenhang sind vor allem die Kurven der Drosselklappenstellung.

Diese Werte könnten Hinweise darauf geben, ob Oliver Jarvis und Prémat möglicherweise auf den Meisterschaftsfavoriten Mattias Ekström warteten, um den Schweden dann passieren zu lassen und Ekström so zu drei Extra-Punkten in der Meisterschaft zu verhelfen. Die Audi-Teamleitung bestreitet, dass Stallregie angeordnet (und exekutiert) wurde.


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