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Timo Scheider vor Oschersleben

"Man darf keine Wunder erwarten"

DTM Timo Scheider Foto: xpb 30 Bilder

Audi-Pilot Timo Scheider will um den DTM-Titel kämpfen, solange es rechnerisch möglich ist. Allerdings weiß auch der Champion, dass bei 23 Zählern Rückstand nicht mehr viel Hoffnung besteht. "In der DTM geht es so eng zu, da darf man keine Wunder erwarten."

15.09.2010 Tobias Grüner

Timo Scheider muss in dieser DTM-Saison kleinere Brötchen backen. Von der Titelverteidigung ist der Champion vier Rennen vor Schluss weit entfernt. Bruno Spengler hat bereits 23 Zähler Vorsprung. Auch Paul di Resta und Gary Paffett liegen aktuell deutlich besser als der Lahnsteiner, der aktuell nur auf Rang vier geführt wird.

Scheider will weiter kämpfen

Bei nur noch 40 zu vergebenen Punkten schwindet auch im Audi-Lager die Hoffnung. "23 Punkte sind extrem viel", gibt Scheider zu. Dennoch will er nicht aufhören zu kämpfen. "Solange rechnerisch noch die Möglichkeit besteht, werden wir nicht aufgeben. Wir lassen uns durch den Punktestand nicht beirren."

Dabei könnte Mercedes im Schlimmsten Fall schon am Wochenende in Oschersleben den vorzeitigen Titelgewinn feiern. "Das ist unser wichtigstes Ziel, das zu verhindern. Ich habe aber ein gutes Gefühl, dass wir das schaffen", gibt sich Scheider kämpferisch. In puncto Aufholjagd zum Saisonende ist der Audi-Pilot vorsichtiger. "In der DTM geht es so eng zu, da darf man keine Wunder erwarten."

Scheider: "Druck auf Mercedes höher"

Dennoch hofft Scheider in Oschersleben auf den ersten Schritt. Immerhin konnte der Wahlschweizer hier in den vergangenen beiden Jahren triumphieren. "Ich fühle mich einfach extrem wohl. Auch das Auto ist für Oschersleben extrem gut aufgestellt."

Unter besonderem Druck sieht sich die Audi-Mannschaft nicht, obwohl man bei einer erneuten Niederlage nicht einmal mehr vom Titel träumen darf. "Der Druck ist relativ klein im Verhältnis dazu, was man als Tabellenführer erlebt. Als Spitzenreiter hast du mehr zu verlieren. Das hat man auch in Brands Hatch gesehen, als Bruno Spengler nach dem Rennen zu mir gekommen ist und sich bedankt hat, dass ich so fair gefahren bin. Das ist immer ein Eiertanz wenn man vorne liegt."

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