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Timo Scheider

Maximale Attacke Richtung Titel

Timo Scheider Foto: Audi 31 Bilder

Im Gegensatz zu Jenson Button, der sich momentan zum Formel 1-Titel zittert, will Timo Scheider das Finale der DTM-Saison aggressiv angehen. Maximale Attacke lautet die Devise. Die Konkurrenz von Mercedes will man im Lager nicht zu früh abschreiben.

07.10.2009 Tobias Grüner

Bei Audi sind die Champagner-Flaschen schon kalt gestellt. Zwei Rennen vor dem Saisonende besitzt Timo Scheider in Dijon die Chance, seinen DTM-Titel vorzeitig zu verteidigen. Damit er den Taschenrechner gar nicht erst rausholen muss, sollte er einfach nur vor seinen Konkurrenten Mattias Ekström, Gary Paffett und Martin Tomczyk ins Ziel kommen.

"Ich rechne nicht mit der Meisterschaft", erklärte Scheider im Hinblick auf das erste DTM-Rennen in Dijon. "Ich will einfach zu 100 Prozent meine Leistung abrufen." An Formel 1-Spitzenreiter Jenson Button will sich Scheider kein Beispiel nehmen. Der Brite führt seit Saisonhalbzeit die F1-Tabelle an, sammelte zuletzt mit einer Sicherheitstaktik aber nur wenige Punkte.

Rennen kontrollieren, Reifen schonen

"Das ist nicht meine Devise. Bei mir gibt es zumindest im Qualifying maximale Attacke. Die DTM ist so eng, da landet man schnell einmal auf den Plätzen sieben, acht, neun oder zehn, wenn man auf Sparflamme fährt. Das kann ich mir nicht leisten." Am liebsten wollte er die Pole Position einfahren, und dann das Rennen von vorne kontrollieren und die Reifen schonen. "Das könnte auf der schnellen Strecke in Dijon ein wichtiges Thema sein."

Auch wenn die DTM in diesem Jahr das erste Mal im Burgund ein Rennen austrägt, ist die Strecke für die Piloten keine Unbekannte. Vor der Saison waren die Autos bereits zu Testfahrten auf dem 3,8 Kilometer langen High-Speed-Kurs unterwegs. "Ich habe den Test damals mit der Bestzeit abgeschlossen, weshalb ich mit einem guten Gefühl nach Dijon reise. Unserem Auto liegen die schnellen und mittelschnellen Kurven und davon gibt es dort genug."

Das Scheider-System funktioniert

Audi-Teamchef Wolfgang Ullrich fügt hinzu: "Dijon ist eine Fahrerstrecke. Wenn Timo die beste Zeit gefahren ist, kommt er nicht nur mit dem Material gut zurecht sondern auch mit der Strecke." Scheider macht sich vor den letzten zwei Rennen keinen Druck. Seit dem Titel in der Vorsaison kann er befreiter fahren. Eine besondere Vorbereitung gibt es deshalb nicht. "Ich fahre das Programm wie gewohnt. Ein funktionierendes System sollte man nicht stören. Es braucht nichts Besonderes. Ich muss nur meinen Job erledigen."

Dass von der Stuttgarter Konkurrenz besondere Härte zu erwarten ist, glaubt Scheider nicht: "Ich glaube, dass Norbert Haug proffessionell genug ist, dass er sich nicht wie vor zwei Jahren in Barcelona als Buhmann hinstellen möchte. Solche negativen Schlagzeilen kann sich die DTM in der momentanen Situation nicht leisten." Ullrich fügt hinzu: "Ich bin überzeugt, dass wir eine große Gegenwehr erwarten können."

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