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Vorschau DTM-Hockenheim

Scheider träumt vom zweiten Titel

Audi A4 DTM 2009 Foto: Wolfgang Wilhelm 42 Bilder

Auf der Mercedes-Hausstrecke in Hockenheim versucht Audi-Pilot Timo Scheider am Sonntag (25.10.) seinen DTM-Titel zu verteidigen. Daran hindern kann den Lahnsteiner nur noch der Brite Gary Paffet im Mercedes. Allerdings spricht alles für die dritte Meisterparty bei Audi.

23.10.2009 Tobias Grüner

Aller guten Dinge sind drei, wird man sich im Audi-Lager denken. Schon in den beiden vergangenen Jahren kamen Piloten aus Ingolstadt jeweils mit einem Vorsprung auf den Hockenheimring, den sie dort auch erfolgreich verteidigen konnten. 2007 hieß das Duell Mattias Ekström gegen Bruno Spengler. Letzte Saison konnte Scheider seinen Zwei-Punkte-Puffer auf Paul di Resta halten.

Fünfter Platz reicht Scheider

In diesem Jahr ist die Ausgangslage für Scheider sogar noch komfortabler. Sieben Zähler trennen den Champion von seinem ärgsten Verfolger, Gary Paffett. Die Ausgangslage ist somit relativ einfach. Mercedes-Pilot Paffett muss gewinnen oder Zweiter werden, seinem Audi-Kontrahenten reicht bereits Rang fünf, um aus eigener Kraft die Meisterschaft klarzumachen.

"In Hockenheim durfte ich letztes Jahr schon erleben, wie toll das Gefühl nach dem Meisterschaftskampf sein kann. Es wäre für mich das Größte und das Schönste, vor deutschem Publikum wieder diesen Erfolg einfahren zu können und ihn zu feiern. Diesen Traum hege ich auf jeden Fall", drückte Scheider seine Vorfreude aus.

Statistik spricht für Audi

Der Optimismus im Audi-Lager ist durchaus berechtigt. Der A4 ist auf der Mercedes-Hausstrecke seit mehr als zwei Jahren unbesiegt. "Wir sind positiv gestimmt, zumal wir beim ersten Saisonrennen in Hockenheim eine sehr gute Performance hatten und für Audi einen Vierfachsieg geholt haben", erklärte Audi-Sportchef Wolfgang Ullrich.

Auch wenn Paffett im letzten Rennen in Dijon seinen Rückstand noch einmal um sieben Punkte reduzieren konnte, ist die Stimmung im Mercedes-Lager verhalten. Mercedes-Rennleiter Norbert Haug glaubt nicht so recht an die Aufholjagd: "Nochmal einen Siebener-Schritt zu machen wäre schön, ist aber kein realistisches Szenario. Die Meisterschaft ist in meinem Kopf entschieden."

Mercedes mit mehr Ballast an Bord

Nicht nur die Statistik spricht für Audi. Auch der Gewichtsvorteil liegt auf Seiten der A4-Armada. Zehn Kilogramm leichter gehen die Ingolstädter Neuwagen ins Rennen. Paffett gibt sich dennoch kämpferisch: "An unser Handicapgewicht, das uns pro Runde über zwei Zehntel Sekunden kostet, verschwende ich ab Samstag keinen Gedanken. Ich habe nichts zu verlieren, sondern was zu gewinnen und deshalb freue ich mich unheimlich auf Hockenheim."

Neben der Meisterschaft geht es zwischen den beiden Erzrivalen Audi und Merceces noch um die Siegwertung. Für Ullrich ist es wichtig, dass einer seiner Jungs ganz oben auf dem Treppchen steht. Ullrich will sich in der langen Winterpause sicher nicht von seinem Mercedes-Kollegen Norbert Haug vorrechnen lassen, dass die Schwaben nach Erfolgen eigentlich vorne lagen. Momentan steht es in dieser Wertung 5:4 für die Sternfahrer.

Tom Kristensen feiert Abschied von der DTM

Vielleicht sorgt ja Tom Kristensen am Ende seiner langen DTM-Karriere noch einmal für ein Highlight. Mit 42 Jahren gibt der Däne sein Abschiedsvorstellung in der höchsten deutschen Tourenwagenliga. "Wenn ich jetzt noch wüsste, wer das erste Saisonrennen in Hockenheim gewonnen hat, dann würde ich sagen, ich versuche in meinem letzten DTM-Rennen dasselbe zu tun ...".

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