Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Vorschau DTM Zandvoort

Audi-Jubiläumssieg in den Dünen?

Foto: Audi 36 Bilder

Beim Lieblingsrennen im holländischen Zandvoort versucht Audi im dritten Anlauf endlich den 50. Jubiläumssieg in der DTM klarzumachen. Trotz zehn Kilogramm Übergewicht, versucht Mercedes die Audi-Siegesserie in den holländischen Nordseedünen zu durchbrechen.

17.07.2009 Tobias Grüner

Nach drei Läufen ist die DTM-Saison 2009 so spannend wie selten. An der Spitze des Klassements befinden sich gleich fünf Piloten innerhalb von nur drei Punkten Abstand. Wie eng es in der Top-Liga der deutschen Tourenwagenszene zugeht, sah man zuletzt am Norisring, als sich Audi mit Mercedes ein heißes Duell um den Sieg lieferte. Damals triumphierten die Stuttgarter, die der Audi-Mannschaft damit den Jubiläumssieg beim Heimspiel verwehrte.

In Ingolstadt bleibt man trotzdem optimistisch. Mit Zandvoort steht eine Strecke an, auf der Audi in den vergangenen Jahren dominiert hat. Drei Siege in Folge sprechen eine deutliche Sprache: "Ich bin überzeugt, dass die Rennstrecke in Zandvoort unserem Audi A4 in diesem Jahr genauso gut liegen wird wie in der Vergangenheit", gibt sich Audi-Sportchef Wolfgang Ullrich zuversichtlich.

Audi-Piloten selbstbewusst

Auch die Fahrer wollen nach zwei Mercedes-Siegen endlich wieder zurückschlagen: "Ich freue mich als Tabellenführer anzureisen und würde gerne mit mehr als einem Punkt Vorsprung wieder abreisen", erklärte Champion Timo Scheider selbstbewusst. Dabei muss Scheider aber nicht nur die Mercedes-Piloten auf der Rechnung haben, sondern auch die Konkurrenten im eigenen Lager. Der dreifache Zandvoort-Sieger Mattias Ekström ist hier wohl der härteste Gegner: "Ich habe in Zandvoort mein erstes DTM-Rennen gewonnen und eigentlich nur gute Erinnerungen an diese Rennstrecke. Ich werde mich perfekt vorbereiten."

Bei Mercedes sind die Kampfansagen etwas leiser, was nicht nur mit den Ergebnissen aus den Vorjahren zu tun hat: "Unser Gewichtshandicap beträgt nach zwei Siegen in bisher drei Rennen der laufenden Saison für beide Fahrzeugjahrgänge jeweils 10 kg, was in Zandvoort mit über zwei Zehntel pro Runde zu unseren Ungunsten zu Buche schlägt. Demnach steht uns also alles andere als ein gemütlicher Sonntagsausflug durch die Dünen bevor", warnt Mercedes-Rennleiter Norbert Haug.

Überholen fast unmöglich

In Zandvoort kommt es wieder mehr auf aerodynamische Effizienz und eine gute Balance an, als noch zuletzt beim Stadtrennen am Norisring. "Zandvoort ist eine Rennstrecke mit vielen schnellen Kurven und dem High-Speed Streckenabschnitt der Saison. Knapp unter 270 km/h erreichen wir am Ende der Start-Ziel-Geraden vor dem Anbremsen der Tarzankurve. Eine gute Platzierung im Qualifying ist hier äußerst wichtig, denn Überholen ist auf dieser Strecke mit ihren vielen lang gezogenen Kurven fast nicht möglich", analysiert Bruno Spengler, der im Gesamtklassement nur einen Punkt hinter Scheider rangiert.

Problematisch ist in Zandvoort auch immer das Gripniveau. Malerisch in den holländischen Nordseedünen gelegen weht die steife Seebrise beständig Sand auf den Asphalt. Vor allem zu Beginn eines Wochenendes finden die Piloten nur wenig Haftung. Dass die DTM in diesem Jahr erst am Samstag auf die Strecke darf und es weniger Trainingszeit gibt, dürfte das Problem und den Zeitdruck für die Ingenieure noch verschärfen. Zu allem Übel haben die Meteorologen auch noch für das ganze Wochenende unbeständiges Wetter vorhergesagt. Die Regenwahrscheinlichkeit liegt sowohl Samstag als auch Sonntag bei über 50 Prozent.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden