Angetrieben von vier Elektromotoren mit zusammen 230 kW und einem Drehmoment von etwa 1.000 Nm hat der E-Tron ein Spurtvermögen wie der Audi R8. Von dem Supersportler mit Verbrennungsmotor übernimmt er Fahrwerksteile, die gekürzte Plattform sowie die Alu-Konstruktion. Den Spurt auf Tempo 100 schafft er in 4,8 Sekunden. Nur das Höchsttempo ist mit Blick auf die Reichweite auf 200 km/h begrenzt.
250 Kilometer Reichweite - 1.600 kg Gewicht
Gespeist werden die Motoren aus einem fast 500 Kilogramm schweren Batteriepaket, das hinter den Sitzen steht und genügend Kapazität für rund 250 Kilometer haben soll. Noch allerdings brauchen die Audi-Entwickler Zeit, um die richtigen Batterien und Motoren auszuwählen, die Reichweite sicherzustellen und vor allem das Gewicht zu drücken: Statt wie bislang knapp unter zwei Tonnen soll der Wagen später nicht mehr als 1.600 Kilogramm wiegen, sagte Projektleiter Thomas Kräuter.
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Keine Sorgen macht er sich um den Preis: Bei einer Stückzahl von zunächst zehn, dann 100 und im dritten Jahr allenfalls 1.000 Autos könne sich das Projekt ohnehin nicht rechnen. Es stehe deshalb nicht unter derart hohem Kostendruck wie konventionelle Fahrzeuge. Was das Auto die Kunden später einmal kosten werde, ließ er allerdings offen.
Serien E-Tron wird sich von der Studie unterscheiden
Obwohl die Serienfertigung des Audi E-Tron (zur Story: Auto-Namen, die in die Hose gehen) bereits beschlossen ist und sich am technischen Konzept nicht mehr viel ändern soll, werde sich das fertige Auto von der Studie deutlich unterscheiden, sagte Kräuter. Kameras anstelle der Rückspiegel etwa seien derzeit noch nicht zulassungsfähig. Die berührungsempfindlichen Bedienelemente seien ebenso eine Spielerei der Designer wie die aus dem Vollen gefrästen Aluminium-Kühlrippen auf dem Heck des 4,26 Meter langen Zweisitzers.


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