Audi Sportback Concept: A1 als kompakte Hybrid-Studie

Audi A1 Sportback Concept

Mit fünf Türen, knapp vier Meter Länge und einer Kombination aus Benzin- und Elektromotor - so präsentiert Audi sein neues A1 Sportback Conceptcar auf dem Pariser Auto Salon 2008.

Nach der Studie Audi Metroproject Quattro A1, die auf der Tokio Motor Show 2007 ihre Weltpremiere feierte, folgt nun ein zweiter Vorgeschmack auf die 2009 erscheinende Serienversion des A1. Diese soll auf der Polo-Basis aufbauen und das Audi-Modellprogramm nach unten hin abrunden.

Hybrid mit Power-Boost

Bei der in Paris gezeigten Studie legen die Ingolstädter ihr Hauptaugenmerk nicht nur auf die Optik des kommenden Mini-Konkurrenten, sondern auch auf das Antriebskonzept: Unter der Fronthaube arbeitet ein 1,4 Liter großer TFSI-Motor mit 150 PS, der seine Kraft über das Doppelkupplungsgetriebe S tronic an die Vorderräder überträgt.

Gepaart wird der doppelt aufgeladene Benzindirekteinspritzer mit einem 20 kW (27 PS) starken Elektroaggregat, das im A1-Conceptcar zweierlei Funktionen erfüllt. Zum einen kann der A1 auf kurzen Strecken rein elektrisch und somit völlig emissionsfrei bewegt werden - zum anderen steuert das in den Antriebsstrang integrierte Elektroaggregat bei sportlicher Fahrweise einen zusätzlichen Drehmoment-Boost von bis zu 150 Nm bei.

Damit soll der dynamisch ausgelegte A1 Sportback nicht nur sparsamer, sondern auch flotter unterwegs sein: 7,9 Sekunden gibt Audi für den Sprint von Null auf 100 km/h an - der Verbrauch wird mit 3,9 Liter Super auf 100 km angegeben. Auch der CO2-Ausstoß soll mit dieser Antriebseinheit auf unter 100 g/km gedrückt werden - 92 g/km um genau zu sein. Wie beim A1 Metroproject Quattro kann die elektrische Energie für die Batterien sowohl über die Steckdose als auch über den Rekuperationsprozess zurückgewonnen werden. Ein Start-Stopp-System spart zusätzlich Kraftstoff.

Sportlicher Auftritt

Gegenüber dem Tokio-Dreitürer wurden die Linien des 3,99 Meter langen, 1,75 Meter breiten und 1,40 Metern hohe Fünftürers noch einmal deutlich gestrafft, die Front mit den LED-Kränzen nun etwas mehr in Richtung Serienversion getrimmt. Singleframe-Grill und Frontstoßfänger ähneln - wenn auch etwas überzogen - denen der sportlichen S-Modelle. Bei der Außenlackierung entschieden sich die Audi-Designer jedoch gegen Weiß oder einen besonders knalligen Farbton. Präsentiert wird das Showcar in einem eher schlichtem Daytonagrau. Auch die Heckleuchten tragen LED-Leuchtelemente, das Heck-Design zeichnet sich darüber hinaus durch zahlreiche Kanten und Ecken, sowie den Wechsel von transparenten und farbigen Glasflächen aus. Der Radstand liegt bei 2,46 Meter, hinzu kommen die kurzen Überhänge vorne und hinten.

Zahlreiche Infotainment-Features

Im rot-weißen Innenraum mit vier Einzelsitzen und einem Fahrer orientiertem Armaturenbrett geht die Technik-Armada ebenfalls in die zweite Runde: die mobile Bedieneinheit für Infotainment und Fahrzeugsysteme, die schon beim ersten A1-Conceptcar mit an Bord war, ist beim Sportback ebenfalls enthalten. Über eine WLAN-Verbindung und spezielle Software kann der Fahrer sein herkömmliches Handy zur Kommunikation mit dem Fahrzeug nutzen. So soll er künftig auch außerhalb des Fahrzeugs auf Playlists im Soundsystem oder Routen im Navigationssystem zugreifen und diese individuell einstellen können. Über das aus dem aktuellen A4 bekannte 'Audi drive select'-System hat der Fahrer zusätzlich die Möglichkeit die Einstellungen für Antrieb, Schaltcharakteristik und Fahrwerk zu verändern.

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