BMW ActiveHybrid 7
BMW 7er mit Hybridantrieb auf der IAA 2009
Die Kombination von V8-und Elektromotor sorgt im neuen Hybridmodell des BMW 7er für eine Systemleistung von 465 PS. Dabei soll sich die Luxuslimousine mit einem Durchschnittsverbrauch von 9,4 Litern begnügen und 219 Gramm CO2 emittieren.
Gleichzeitig mit dem BMW X6 ActiveHybrid stellen die Bayern auf der IAA auch den 7er mit Hybridantrieb vor. Der bereits bekannte V8-Benziner mit Twinturbo wird von einem 15kW/20 PS starken Drehstromsynchron-Elektromotor unterstützt. Dieser ist in das Gehäuse des Automatikgetriebes integriert.

In 4,9 Sekunden beschleunigt der Hybrid-7er auf Tempo 100 (hier zum Video )
Das maximale Drehmoment des BMW ActiveHybrid 7 beträgt 700 Newtonmeter, die über ein Achtgang-Automatikgetriebe an die Antriebsachse weitergeleitet werden. Der Mildhybrid soll die Limousine binnen 4,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 katapultieren. Die Höchstgeschwindigkeit ist BMW-typisch auf 250 km/h begrenzt. Den EU-Durchschnittsverbrauch des 7er-Hybrid beziffert BMW auf 9,4 Liter. Pro Kilometer sollen 219 Gramm CO2 aus den Endrohren entweichen. Zur Verbrauchsreduzierung sollen zudem rollwiderstandsoptimierte Reifen im Format 245/45 R19 beitragen.
Im Gegensatz zum gleichfalls neu vorgestellten BMW X6 ActiveHybrid wird die Energie im BMW ActiveHybrid 7 in Lithium-Ionen-Akkus gespeichert, welche in einem Stahlgehäuse im Kofferraum untergebracht sind. Letzterer bietet dennoch Platz für bis zu 460 Liter Gepäck. Beim Bremsen fungiert der Elektromotor als Generator und erzeugt aus der gewonnenen Bremsenergie Strom. Dieser wird sowohl für die Beschleunigung im Fahrbetrieb als auch für den Klimakompressor und das 12V-Bordnetz genutzt. Der Elektromotor schreitet insbesondere beim Beschleunigen unterstützend zur Tat. Zudem kann die Leistung des Benzinmotors dank der Zuschaltung des Elektroantriebs bei konstanter Fahrt deutlich reduziert werden, was wiederum dem Verbrauch des V8 zugute kommt.
Die Standklimaanlage des BMW 7er Hybrid bezieht ihre Energie ebenfalls aus den Lithium-Ionen-Akkus. Die Besatzung des BMW ActiveHybrid 7 wird über ein spezielles Display auf Wunsch über den aktuellen Energiefluss und die Funktionsweise des Hybridantriebs informiert. Ähnlich wie im Toyota Prius kann der Fahrer so jederzeit nachvollziehen, unter welchen Fahrzuständen wie viel Energie gewonnen wird.
BMW ActiveHybrid 7 auch als Langversion
Rein äußerlich gibt sich der Hybrid-7er durch die speziellen, aerodynamisch gestalteten Leichtmetallfelgen im 19-Zoll-Format sowie durch seine Außenlackierung in "Bluewater metallic" zu erkennen. Den Kofferraumdeckel und die C-Säule zieren zudem entsprechende Schriftzüge.
Parallel zum BMW ActiveHybrid 7 erfolgt auch die Markteinführung der Langversion, welche einen um 140 Millimeter erweiterten Radstand aufweist.
Die Serienausstattung der Normalversion umfasst unter anderem ein elektronisches Fahrwerk (Dynamic Damping Control), in der Langversion kommt eine Luftfederung zum Einsatz. Darüber hinaus zählen Front-, Seiten- und seitliche Kopfairbags, crashaktive Kopfstützen und Runflat-Reifen zur Grundausstattung beider Modelle. Auf Wunsch kann der 7er mit Sonderausstattungen aus dem BMW Individualprogramm, wie etwa den 20 Zoll großen Felgen oder speziellen Exterieurfarben ausgestattet werden.
Zu den Preisen für den ActiveHybrid 7 macht BMW noch keine Angaben.
Wäre der BMW ActiveHybrid 7 für Sie eine Alternative zum normalen 7er?
@Lexianer: OK, der Inhalt passt zu 100%, aber die "Verpackung" ist für den meist einfacher gestrickten Leser hier wohl eine Nummer zu provokant!? Also nicht wundern, wenn jetzt Ihnen die Stammtischweissheiten 1998-2009 im Kompaktformat um die "Ohren" fliegen!
An BMW, Mercedes und Co.: Ja, Ihr habt den Zahn der Zeit erkannt, Hybrid gehört mittlerweile zum Must-Have ins Portfolio. Aber bitte nicht in dieser Form. So denkt der mündige Leser nämlich eure Mild-Hybride seien der Forschung höchster Gipfel. Der Stand der Technik aber kommt aus Japan, heisst Toyota, Lexus und Honda und funktioniert wirklich! Nur wer einen hat, kann mitreden...
eure lobeshymnen auf das technologisch ziemlich einfache und billige mild-hybrid-system von bmw sind ziemlich peinlich. seit der iaa 2005 (!) kündigen mercedes, bmw, vw & audi hybrid-wunderkisten an und nach knapp 5 (!) jahren entwicklung sind lediglich mild-hybride rausgekommen, die honda bereits seit mehr als 5 jahren hat und für die sich toyota/lexus schämen würde! einfach nur lachhaft! und die vergleiche mit dem sehr aufwändigen, technologisch meisterhaften vollhybriden lexus ls600h sind so, als ob man einen lada-diesel mit einem mercedes bluetec-diesel vergleichen würde (denn der lada hat ja auch einen diesel). wenn lexus 5 jahre nach bmw einen mild-hybriden vorgestellt hätte, würden alle deutschen-premium-heinis (die immer noch glauben, die deutschen bauen die besten autos auf der welt) müde und mitleidsvoll über die hinterherhinkenden asiaten lächeln. aber so viele tomaten auf den augen verpasst euch die propaganda von ams, autobild & co.
Man muss schon sagen, BMW hat ganze Arbeit geleistet. Der S400 Hybrid kommt da ganz schon schwach weg im Vergleich zum 7er – und der Lexus LS600h hat nun wirklich einen ernstzunehmenden Konkurrenten.
@Tornister
So leid es mir tut, aber Hybridantriebe werden nur eine (mittelfristige) Übergangslösung bleiben; dem reinen Elektroantrieb gehört die Zukunft. Wenn man sich anschaut, was mit heutiger Technologie bereits möglich ist, dann wird Dir in 10 Jahren noch der Atem stocken, denn in Sachen Reichweite und Fahrleistungen stehen wir erst am Anfang.
dem hybriden gehört die zukunft und nicht das reine elektroauto.
auf jeden fall ist dies technik durch fortschritt und nicht das tagesfahrlicht
BMW liefert ja auch den 760 MIT Sicherheitsausstattung
die Eierlegende Wollmilchsau quasi ;)
jetzt könnte man da noch den Hybrid reinzimmern, aber ich glaub 3 Tonnen Leergewicht (oder was auch immer der Panzer wiegt) und Öko schließen sich eh aus =)



















































