Zur Markteinführung werde man sich zunächst auf die städtischen Ballungsräume der Welt konzentrieren.
Das Unternehmen nannte erneut keine Preise und keine Planzahlen für die Produktion in Leipzig. Dort werden laut BMW rund 400 Millionen Euro investiert und 800 Arbeitsplätze geschaffen. Der Absatz ab 2013 hänge von vielen Faktoren ab, die nicht im Einfluss des Unternehmens stünden, sagte Robertson. Unter anderem müsse man die gesetzlichen Verkehrsregulierungen in den Ballungsräumen abwarten. Man sei aber in der Lage, auf die Nachfrage jederzeit äußerst flexibel zu reagieren. Letztlich entscheide der Kunde über die Zahl der produzierten Automobile. BMW prüft für die Elektromodelle neue Vertriebswege über das Internet und denkt über Carsharing-Konzepte nach.
Ramsauer: E-Autos ja - Prämien nein
BMW-Chef Norbert Reithofer betonte die klimaneutrale Produktion der neuen Modelle. Sie seien im Unterschied zu den bislang angebotenen Elektroautos keine Umbauten konventioneller Modelle. Er sei stolz auf dieses Projekt. "Dahinter stecken echter Pioniergeist und geballte Innovationskraft", sagte der Vorstandschef.
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) lobte BMW für die geleistete Entwicklungsarbeit, die mit der Verwendung von Kohlefaser als Werkstoff im Fahrzeugbau neue Maßstäbe setze. Er sei stolz darauf, dass sich in seiner Amtszeit die Anstrengungen der Industrie zur Elektromobilität voll entfaltet hätten. Noch vor wenigen Jahren habe bei dem Thema "Tristesse" geherrscht. "Aus der Selbstbescheidenheit ist der Glaube an das eigene Können geworden." Ramsauer sprach sich erneut gegen staatliche Kaufprämien zur Unterstützung des Absatzes aus. "Mir ist es lieber, das Produkt fasziniert aus sich selbst heraus."






