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Byd auf der Detroit Motor Show 2009

Zwei grüne Chinesen für Detroit

Auch der chinesische Autobauer Byd ist mit einigen Modellen auf der Detroit Motor Show vertreten. Mit im Gepäck haben die Asiaten ein Ökoauto mit Plug-In-Hybridantrieb auf Basis der Limousine F3 und ein neues Elektroauto auf F6-Basis.

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Mit dem F3DM Plug-In-Hybrid tritt der chinesische Hersteller "Build your dreams" nach eigenen Angaben zum ersten Mal in Nord-Amerika auf. In China ist der Öko-F3 bereits im Handel erhältlich und damit gute zwei Jahre vor dem Marktstart des ebenfalls serienreifen Chevrolet Volt in den USA.

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Schlagworte

China · Byd · Elektroauto · Plug-In-Hybrid · F3 · F6 · E6 · Crossover

Wiederaufladbare Lithium-Ionen-Batterien sind auch im chinesischen Modell die Schlüssel-Technologie. Im F3 DM (DM steht für Dual Mode) können diese nach Herstellerangaben über eine herkömmliche Steckdose innerhalb von sieben Stunden komplett, und über eine Quick-Charge-Option sogar in zehn Minuten auf 50 Prozent des Gesamtenergiespeichers aufgeladen werden. Wie im Chevrolet Volt fungiert ein Benzinmotor als zusätzlicher Stromgenerator. Zu haben ist der F3DM in China ab sofort für rund 150.000 Yuan (knapp 17.000 Euro).

Elektroauto auf Basis des F6

Das zweite Öko-Auto, das die Chinesen in Detroit präsentierten ist der E6 Electric Crossover, das auch schon 2008 in Peking präsentiert wurde. Er soll über eine Reichweite von über 400 Kilometer verfügen.

Der Fünfsitzer soll in acht Sekunden von Null auf 100 km beschleunigen und eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h erreichen. Das Elektroauto kann wie der F3DM an einer herkömmlichen 220V-Steckdose aufgeladen werden. Der Akku soll für bis zu 2.000 Ladezyklen gut sein.

Zum Portfolio von Byd zählen aktuell die Benzinermodelle des F3, F6 und F8. Dazu plant Byd die Einführung fünf weiterer neuer Modelle im kommenden Jahr, darunter auch weitere Hybrid- und Elektroversionen. "Die Entwicklungen im Bereich der Elektrofahrzeuge bieten ein weites Feld für die chinesische Autoindustrie um an der westlichen Konkurrenz vorbeizuziehen", meint Byd-Chef Wang Chuanfu selbstbewusst und ist davon überzeugt, mit seiner Elektroauto-Technologie auch in den USA Fuß fassen zu können.

Autor: Ralf Bücheler
Wolfgang Müller-Brunke | 18.06.2009, 22:44 Uhr

Ich finde es toll, wenn auf dem elektro Automarkt sich etwas bewegt. Bei uns gibt es leider nur E-Kleinfahrzeuge, wo man sich hart tut sie zu benützen oder Spaßmobile, die sich der Ottonormalverbraucher nicht leisten kann. Wir vertreiben alltagstaugliche Zweitfahrzeuge, erschwinglich und jetzt verfügbar. Für diesen Zweck haben wir Elektroauto-jetzt gegründet. Wir fahren bereits zwei Peugeot 106 electric mit einer Leistung von ca. 100 km Reichweite und einer Spitzengeschwindigkeit von 90 km/h. Wir kommen bestens zurecht. Mit den Einsparungen gegenüber dem Verbrennungsmotor will ich mir fürs Wochenende einen Spaßmobil (Vielleicht Porsche) kaufen. Pro 100 Kilometer Fahrleistung zahle ich ca. 2.30 Euro Strom (Nachtstrom oder Solarstrom). Wenn es modern wäre das gleiche vielfach zu tun, bliebe der Spaß nicht bald mal auf der Strecke.
Gruß Wolfgang MB

Niki | 04.02.2009, 16:35 Uhr

Wir diskutieren noch darüber, wie schön ung gut das wäre, welche hürden und kosten damit verbunden sind.....und die haben es schon gebaut!!!...die chinesen!
...so verschläft die westliche wirschaft in zuckunft JEDEN trend und inovation.

gmathol | 19.01.2009, 05:25 Uhr

Die Gesellschaft verarmt immer weiter und da wird man sich auch nicht mal mehr ein "Billigfahrzeug" aus China leisten koennen.

Stefan | 15.01.2009, 16:19 Uhr

Es wird allerhöchste Zeit das sich bezüglich Elektroautos endlich etwas tut !
Was die wenigsten wissen, wir könnten schon seit 1993 elektrisch Fahren!
Leider wurden sämtliche Entwicklungen immer wieder eingestampft.
So wurde z.B. das erste serienreife Elektroauto vom GM (Produktionszeitraum 1996-99),
im Jahr 2000 allen Leasingnehmern abgenommen und verschrottet!
Weitere Infos: http://de.wikipedia.org/wiki/General_Motors_EV1
Schon 1993-1996 gab es auch schon ein ernstzunehmenden Kleinwagen, der Hotzenblitz
http://de.wikipedia.org/wiki/Hotzenblitz_EL-Sport
aber auch dieses Auto verschwand, aufgrund Finanzierungsproblemen!
Interessant ist auch die Tatsache, dass die Mercedes A-Klasse (1997)
ursprünglich als Elektroauto geplant war und bei den dann gebauten Benzinmodellen auf Grund der fehlenden Akkus im Fahrzeugboden ( mehr Gewicht im unteren Bereich ) der Elchtest nicht bestanden wurde.
http://www.umweltbrief.de/neu/html/A-Klasse_electric_zebra.html
Wegen all dieser nicht genutzten Möglichkeiten steht zu befürchten, dass uns die Chinesen in Bezug auf Elektroautos nun voraus sind.
http://www.rp-online.de/public/article/auto/verkehr/660729/Chinesen-schocken-US-Autobauer.html

nie-mehr-benzin.de | 14.01.2009, 19:37 Uhr

Strom aus der Steckdose ist überhaupt kein Problem. Das ist ein Irrglaube. Auch die Menge und deren Erzeugung nicht. 1. Auch mit Strom aus der Steckdose ist sowohl CO2-Ausstoß UND Primärenergieverbrauch halb so hoch wie beim Verbrenner. 2. Die wenigen Prozent Mehrverbrauch an Strom werden in die Nacht verlagert, wenn diese Autos nachgeladen werden. Es muss kein einziges Kraftwerk neu gebaut werden.

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