Vor genau einem Jahr hatten die Franzosen auf dem Genfer Automobilsalon noch die Studie Citroen DS Inside enthüllt. Diese gab bereits einen sehr realitätsnahen Ausblick auf den neuen Mini-Konkurrenten Citroen DS3, der in Kürze - genau ein Jahr später - bei den Händlern stehen wird (der Citroen DS3 im Fahrbericht).
Citroen DS High Rider mit Textildach
Ob auch die diesjährige Genf-Studie von Citroen schon in einem Jahr in den Schauräumen der Vertragshändler stehen wird, steht zwar noch nicht fest. In jedem Fall reiht sich der DS High Rider jedoch in die Riege der dynamisch gezeichneten Citroen-Studien jüngster Vergangenheit ein. Die Front des 4,26 Meter langen, 1,82 Meter breiten und 1,48 Meter hohen DS High Rider ziert das typische Markengesicht mit dem riesigen Kühler und den bis weit in die Kotflügel reichenden Scheinwerfern. Die beiden seitlichen Lüftungsschlitze unterstreichen den aggressiven Auftritt. Die Windschutzscheibe zieht sich bis in den Dachbereich, wodurch das luftige Raumgefühl verstärkt werden soll. Das Dach ist textilbezogen, um den Eindruck eines Cabrios zu vermitteln.
Die Studie baut relativ hoch, was für ein gutes Platzangebot sorgen soll. Der hintere Kotflügel wird durch eine markante Sicke zusätzlich betont, die mitten durch den Tankdeckel verläuft. Die Studie rollt auf üppigen 19-Zöllern. Das Dach des Citroen DS High Rider fällt nach hinten schräg ab und verleiht der Studie damit zusätzliche Dynamik. Wie schon bei der IAA-Hybridstudie Citroen Révolte verzichteten die Designer auch beim High Rider auf eine B-Säule. Das rundliche Heck zieren die LED-Rückleuchten und ein opulenter Doppelauspuff. Auffällig sind zudem die extrem kurzen Überhänge der Diesel-Hybridstudie.
Genf-Studie Citroen DS High-Rider mit Diesel-Hybridantrieb
Der Citroen DS High Rider soll auch den Fondpassagieren ausreichende Platzverhältnisse bieten und gleichzeitig das Fahrgefühl eines Coupés vermitteln. Unter der Motorhaube verrichtet ein Dieselmotor seinen Dienst, der von einem Elektromotor unterstützt wird. Letzterer treibt bei Bedarf die Hinterräder an, während der Diesel seine Kraft auf die Vorderräder überträgt. Der HY4 genannte Hybridantrieb kommt bereits im Konzernbruder Peugeot 3008 Hybrid HY4 (der Peugeot 3008 Hybrid HY4 im Fahrbericht) zum Einsatz. Dort bringt es der Elektromotor auf eine Leistung von 37 PS, während der Diesel 163 PS mobilisiert. Wie im Peugeot 3008 dürfte damit auch im Citroen DS High Rider rein elektrisches Fahren möglich sein.






