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Coda Elektroauto für die USA

China-Limousine mit China-Batterien

Das neugegründete Unternehmen Coda Automotive hat für die zweite Hälfte 2010 den Marktstart von eigenen Elektroautos in den USA angekündigt.

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Der viertürige Coda trägt als Energiespeicher eine Lithium-Ionen-Batterie des chinesischen Herstellers Lishen. Dieser liefert unter anderem auf Batterien für Apple, Motorola und Samsung zu. 

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Die Lithium-Ionen-Batterie V333 soll eine Reichweite von 80 bis 120 Meilen (rund 193 Kilometer) garantieren. Die Aufladezeit beträgt nach Angaben von Coda rund sechs Stunden (220 Volt), für eine 40-Meilen-Ladung werden ungefähr zwei Stunden veranschlagt. Das Aufladen über eine 110 Volt-Steckdose soll indes fünf Mal so lange dauern.

Der Coda läuft im chinesischen Staatsbetrieb vom Band

Als maximales Tempo erreicht der fünfsitzige und vorderradgetriebene Coda 130 km/h und soll in den USA zum Preis von 45.000 US-Dollar angeboten werden. Als Absatzziel gibt Coda 3.000 Modelle pro Jahr an, man könne jedoch die Kapazität auf 20.000 Fahrzeuge erhöhen.

Der Coda wird übrigens nicht in den USA gefertigt. Die Limousine wird in China bei dem staatseigenen Autobauer Habrin Hafei Automotive vom Band rollen.

Autor: Holger Wittich
Đào Gia | 08.02.2010, 13:27 Uhr

oje,

Wir alle haben gesehen wie schön ein Dell-Akku explodiert!, nein nein ich denke nicht weiter... :((

mathias | 05.06.2009, 14:02 Uhr

Erstaunlich, dass ein Elektroauto auf das Layout eines Autos mit Verbrennungsmotor setzt. Die Vorzüge des Elektroantriebs liegen doch gerade darin, dass es bezüglich Fahrzeugdesign Möglichkeiten eröffnet, die heute auch aufgrund der technischen Anforderungen ungenutzt bleiben. Sei es, auf Überhänge zu verzichten, oder die Fahrzeuge generell kleiner zu bauen. Gütig von den Chinesen, dass sie die Aufgabe des kreativen Nachdenkens den Amerikanern, Europäern und Japanern überlassen – um dann zur rechten Zeit alles abzukupfern. Nun, im Vergleich zu diesem Coda ist ein Prius ein wahres Bijou.

lisa | 05.06.2009, 11:52 Uhr

Das Auto sieht aber irgendwie süß aus!

Klaus | 04.06.2009, 21:03 Uhr

Hoppla, das Ding sieht ja aus wie ein Auto.

Kann man damit auch gleichzeitig einen Stromvertrag mit einem chinesischen Braunkohlekraftwerk abschliessen? Oder mit Eon?

Ach nein, da bleibe ich lieber bei Benzin und wähle je nach Lust und Laune entweder Aral oder Shell, vielleicht auch mal zur Abwechslung eine freie Tanke. Da gibts nämlich auch Bier und Zigaretten; in meinem Stromkasten leider nicht.

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