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E-Auto, Hybrid und Co.

Das ist der Ökoauto-Kalender bis 2018

Jeder will der Erste sein - zumindest, wenn es um die Ankündigung neuer Umweltautos geht. Doch wer plant wirklich was? Ein Überblick über die Umweltfahrpläne der Autohersteller.

Bilder
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Foto: BMW

2009: Ford Fiesta LPG Autogas 2009: Ford Mondeo LPG 2009: Ford Fusion Hybrid 2009: Mercury Milan Hybrid 2009: Kia Forte Hybrid 2009: E-Smart 2009: Mercedes-Benz B-Klasse F-CELL 2009: Mercedes E 200 CGI Start-Stopp 2009: Mercedes Benz S 400 Hybrid 2009: Opel Astra Ecoflex 2009: Opel Corsa LPG 2009: Opel Meriva LPG 2009: Opel Astra Caravan LPG 2009: Opel Zafira LPG 2009: VW Golf Blue Motion 2009: VW Polo Blue Motion 2009: VW Passat Blue Motion 2009: Peugeot 207 1.6 HDi (99 g/km) 2009: Mazda RX-8 Wasserstoff 2009: Mazda 5 Wasserstoff-Hybrid 2010: Audi A3 (99 g/km) 2010: Audi A1 (90 g/km) 2010: Audi A1 (90 g/km) 2010: BMW 7er Active Hybrid 2010: BMW X6 Hybrid 2010: BMW 320d Edition 2010: Ford Focus Econetic (99 g/km) 2010: Honda CR-Z Hybrid 2010: Lexus GS 450h 2010: Lexus LS 600h 2010: Mercedes Elektro-A-Klasse 2010: Mercedes Elektro-A-Klasse 2010: Mercedes E-Klasse NGT 2010: Mercedes C- und E-Klasse mit Start-Stopp 2010: Porsche Panamera Hybrid 2010: Porsche Cayenne Hybrid 2010: Mitsubishi i-MiEV 2010: Peugeot Ion 2010: Toyota Auris Hybrid 2010: Toyota Prius Plug-In-Hybrid 2010: Toyota iQ E-Auto 2010: VW Touareg Hybrid 2011: Audi Q5 Hybrid Die Studie DS Inside gibt einen Ausblick auf den für 201... In der Studie Citroen Hypnos sorgt die Kombination aus ei... 2011: Ford Focus BEV 2011: Honda Jazz Hybrid 2011: Lexus LF-Ch 2011: Mercedes E-Klasse Diesel-Hybrid 2011: Opel Ampera 2011: Peugeot 3008 Diesel-Hybrid 2011: Renault Mégane E-Version (Israel) 2011: Renault Kangoo Rapid E-Version (Dänemark) 2011: Renault Kangoo Be Bop Z. E. 2012: Audi A3 Hybrid 2012: Mercedes Plug-in-Hybrid 2012: Smart Electric Drive 2012: Volvo Plug-In-Hybrid 2013: VW E-Up 2013: VW Ein-Liter-Auto 2013: Lexus IS Hybrid 2013: Mercedes A-Klasse als E-Auto, Range Extender und Br... 2014: BMW E-City-Car 2014: Mercedes SLS E-Auto

Die Schlagzeilen gehen runter wie Öl, Verzeihung: Strom. 2012 hat jedes zweite Neufahrzeug in Europa eine Start-Stopp-Automatik, verkündet Bosch mit Vorfreude auf ein großes neues Geschäftsfeld. Im gleichen Jahr will Mitsubishi die Massenherstellung von Lithium-Ionen-Batterien starten, weil bis 2020 jedes fünfte Auto der Marke einen Elektroantrieb haben soll. Opel will ab 2011 das Elektroauto Opel Ampera bauen, der Konzernbruder Chevrolet Volt soll Ende 2010 auf den Markt kommen und Nissan plant, das Kompaktmodell Leaf schon Ende 2010 als Stromauto anzubieten. "Das Elektroauto hat Priorität", kündigt Renault-Vizechef Patrick Pelata an, Daimler-Boss Dieter Zetsche träumt von einer "emissionsfreien Zukunft".

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Elektroauto/Elektroantrieb Alles über den Antrieb der Zukunft: Strom

Die Branche steht also unter Strom, obwohl es noch viele technische Fragen rund um die komplizierte Lithium-Ionen-Batterie gibt und der Marktanteil von reinen E-Autos bis zum Jahr 2020 nur auf drei Prozent geschätzt wird. Öko ist trotzdem in, und jeder Hersteller träumt von der Rolle der Technologieführerschaft, so wie sie Toyota mit dem Prius jahrelang unangefochten auf dem Gebiet der Hybriden gehabt hat.

Mercedes feiert bereits erste Erfolge mit den neuen Umwelttechnologien

Deshalb rüsten sich vor allem die deutschen Hersteller, die lange für ihre distanzierte Haltung zu neuen Umwelttechnologien kritisiert worden sind - allen voran Mercedes. Erste kleine Erfolge geben der Marke auf der Suche nach einer weißen Weste recht: Der Mercedes S 400 Hybrid (Der Mercedes S 400 Hybrid im Test) kommt bei den Kunden so gut an, dass sich sein Verkaufsanteil innerhalb des S-Klasse-Programms auf 20 Prozent beläuft. In London findet bereits ein Großversuch mit dem E-Smart statt, der seine Energie noch von einer Nickel-Metallhydrid-Batterie bezieht. Nächstes Jahr beginnt die Fortsetzung mit einer Lithium-Ionen-Batterie, womit der Fortwo 2012 für 25.000 Euro auf den Markt kommen soll.

Mercedes plant Auslieferung der B-Klasse F-Cell bereits für 2010

Mut beweist die Marke auch darin, die teure Brennstoffzellentechnologie weiter voranzutreiben: Bereits Anfang 2010 sollen rund 200 Exemplare der so genannten Mercedes B-Klasse F-Cell in Europa und den USA an Kunden ausgeliefert werden. Und die Zahl der E-Autos innerhalb des Konzerns soll weiter steigen: Es folgen entsprechende Varianten der A-Klasse (2010), ebenfalls in Form einer Kleinserie, und 2014 sogar der Flügeltürer Mercedes SLS.

BMWs Hybridversionen von 7er und X6 kommen im April 2010

Konkurrent BMW ist da noch nicht ganz so weit: Im April nächsten Jahres kommen die Hybridversionen von BMW 7er und BMW X6 auf den Markt, vom Mini läuft derzeit ebenfalls ein Großversuch als E-Auto, doch ein richtiges Strommobil ist nicht vor 2014 zu erwarten. Dann startet mit dem Projekt i ein neues City-Car, das es ebenfalls als reines E-Auto geben soll. Den E-Motor will die Marke selber fertigen, die Batterie stammt von SB Limotive, einem Gemeinschaftsunternehmen von Bosch und Südkoreas Samsung-Konzern.

VW will absatzstarke Baureihen mit sparsamen Dieseltriebwerken anbieten

Auch der VW-Konzern rüstet sich für die steigende Nachfrage nach alternativen Antrieben. Auf der IAA wird dafür zunächst einmal die Idee des Ein-Liter-Autos wiederbelebt, die der jetzige Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch schon in den neunziger Jahren hatte. Um schnelle Fortschritte bei der Reduktion des CO2-Ausstoßes erzielen zu können, konzentriert sich der Volumenhersteller darauf, die absatzstarken Baureihen mit besonders sparsamen Dieseltriebwerken anzubieten. Den VW Polo (der VW Polo im Toptest) wird es in einer Version mit 87 g/ km CO2-Ausstoß geben, den VW Golf mit 99 und den VW Passat mit 114 Gramm. Das Ziel: in jeder Klasse das sparsamste Modell anzubieten.

Ab 2013 ist der VW Up als reines E-Auto geplant, den es in entsprechenden Varianten auch bei den anderen Konzerntöchtern bis hin zu Audi geben wird. Parallel dazu werden im ganzen Konzern die Baukästen mit längs- sowie quermodularer Anordnung der Motoren fit für die Hybridtechnologie gemacht: Künftig könnte also jeder VW, Skoda, Seat oder Audi ohne technische Probleme mit der Kraft der zwei Herzen ausgerüstet werden.

Renault startet 2011 mit dem Verkauf von E-Autos

Während Lexus noch einen Schritt weitergeht und alle in Europa verfügbaren Modelle ab 2012 ausschließlich mit Hybridantrieb anbieten will, konzentriert sich Renault mit seiner E-Auto-Strategie zunächst auf die Erfordernisse der einzelnen Märkte. So startet der Verkauf 2011 in vergleichsweise kleinen Ländern wie Israel (E-Version des Mégane Stufenheck) und Dänemark (E-Version des Kangoo Rapid). Auf der IAA beweist der französische Hersteller mit gleich vier weiteren Studien zu diesem Thema, dass das Modellprogramm weiter ausgebaut werden soll. So gibt es eine Absichtserklärung des australischen Bundesstaats Victoria, den flächendeckenden Einsatz von Elektroautos zu prüfen. In der Allianz mit dem Mutterkonzern Nissan ist Renault mittlerweile 30 ähnliche Partnerschaften mit Kommunen, Staaten und Regionen eingegangen.

Opel Ampera: E-Auto mit Range Extender kommt 2011

Ford und Opel wollen wie VW verbrauchsoptimierte Verbrennungsmotoren anbieten und zeigen auf der IAA ihre neuen Sparmodelle: Opel den Astra als Ecoflex mit 109 g/km CO2-Ausstoß, Ford den Focus als Econetic mit 99 g/km. Opel startet darüber hinaus neue Gas-Varianten von Corsa, Meriva, Astra Caravan und Zafira und wird ab Frühjahr 2010 in einem Zeitfenster von 24 Monaten in allen Baureihen die Start-Stopp-Technologie einführen. Mit dem Opel Ampera folgt dann 2011 ein vollwertiges Mittelklassemodell als E-Auto mit Range Extender auch in Deutschland. Ford wird die E-Varianten von Transit Connect und Focus ab 2010/11 zunächst nur in den USA anbieten.

Porsche plant Hybrid-Varianten von Panamera und Cayenne

Aus deutscher Sicht fehlt also nur noch Porsche mit konkreten Plänen für ein E-Auto. Als umweltschonendes Antriebskonzept sind bislang Hybrid-Varianten von Panamera und Cayenne geplant - als zehnte Marke unter dem Dach des VW-Konzerns könnte der Strom hier aber viel schneller fließen als bislang vermutet.

Die Umweltfahrpläne der Hersteller
Jahr Modell
2009
Ford Fiesta LPG
Ford Mondeo LPG
Ford Fusion Hybrid (USA)
Ford Mercury Milan Hybrid (USA)
Kia Forte Flüssiggas- Hybrid (Korea)
Mercedes Kleinserie E-Smart
Mercedes Kleinserie B-Klasse F-Cell
Mercedes E 200 CGI mit Start-Stopp-Technologie
Mercedes S 400 Hybrid
Opel Astra Ecoflex
Opel Corsa LPG
Opel Meriva LPG
Opel Astra Caravan LPG
Opel Zafira LPG
VW Golf Blue Motion
VW Polo Blue Motion
VW Passat Blue Motion
Peugeot 207 1.6 HDi (99 g/km)
Mazda RX-8 Wasserstoff (Japan)
Mazda 5 Wasserstoff-Hybrid (Japan)
2010
Audi A3 (99 g/km)
Audi A1 (90 g/km)
BMW 7er Hybrid
BMW X6 Hybrid
BMW 320 d (109 g/km)
Chevrolet Volt
Ford Focus Econetic (99 g)
Ford Transit Connect BEV (USA)
Honda CR-Z Hybrid
Lexus GS 450h
Lexus LS 600h
Mercedes Elektro-A-Klasse (Kleinserie)
Mercedes E-Klasse NGT
Mercedes C- und E-Klasse mit Start-Stopp
Porsche Panamera Hybrid
Porsche Cayenne Hybrid
Mitsubishi i-MiEV
Nissan E-Auto Leaf
Opel - Einführung der Start- Stopp-Automatik für die Volumenmodelle
Peugeot E-Auto
Toyota Auris Hybrid
Toyota Prius Plug-in
Toyota iQ E-Auto
VW Touareg Hybrid
2011
Audi Q5 Hybrid
Citroen DS5 Hybrid
Ford E-Focus (USA)
Honda Jazz Hybrid
Lexus Kompakt-Lexus
Mercedes E-Klasse Diesel-Hybrid
Opel Ampera
http://www.auto-motor-und-sport.de/fahrberichte/peugeot-3008-hybrid-im-fahrbericht-1347674.html
Renault Mégane Stufenheck E-Version (Israel)
Renault Kangoo Rapid E-Version (Dänemark)
Renault Kangoo Be Bop ZE
2012
Audi A3 Hybrid
Audi E-Tron
Citroen E-Auto
Mercedes Plug-in-Hybrid
Smart Electric Drive
Kia Mildhybrid
Volvo Plug-in-Hybrid
2013
VW E-Up
VW Ein-Liter-Auto
Lexus IS Hybrid
Mercedes A-Klasse als E-Auto, Range Extenderund Brennstoffzelle
2014
BMW E-City-Car
Mercedes SLS E-Auto
2015
Fiat E-Auto
Honda E-Auto
Hyundai Elantra Hybrid
2018
Kia Brennstoffzelle
Autor: Birgit Priemer
HybridInside | 13.03.2010, 00:02 Uhr

Umweltpläne der Hersteller 2010:

- Lexus GS450h
- Lexus LS600h

Beide Voll-Hybride gibt es bereits seit mehren Jahren bei Lexus und auch der CT200h von Lexus wurde nicht weiter erwähnt...

Der Lexus RX450h ist auch mit keinem sterbenswörtchen erwähnt...! Lexus hat heute bereits die größte Hybrid-Modelpalette auf dem Deutschen Markt und hier wird nichts erwähnt.

Schwacher und unglaubwürdiger Bericht!

CT200h | 27.02.2010, 23:46 Uhr

Wo bleibt der Artikel über den Lexus CT 200h? Seit Jahren warten wir auf einen hybrid in der Kompaktklasse. Nun ist er da, und finde keinen Bericht bei ams. Wo bleibt die Glaubwürdigkeit?

H.J.Bower | 07.02.2010, 05:27 Uhr

... wer jetzt glaubt sein ganzes hausdach mit solar zuzupflastern um dann "kostenlos" mit dem elektroauto zu fahren, wird sich kraeftig irren. solar-elektromotor-batteriesteuer, who knows?
sollten sich gasautos weiter verbreiten, wird russland fuer europa die preise erhoehen. nicht zu vergessen, die versorgung aus dem osten wurde bereits mehrmals stillgelegt. deutschland wird die steuerverguenstigung fallen lassen.
diesel war 2008 mal teurer als benzin! kurz gesagt; egal welche technik das rennen macht. fuer den letzten in der "kette" wird es nicht billiger werden.
elektro kommt, klar. was aber mit all dem z.t. giftigen elektromuell. dieser hat sich die letzten jahre dramatisch vervielfacht.
unter diesen gesichtspunkten sieht das "zero emission vehicle" gleich ganz anders aus.
kurz gesagt, es existiert nicht. sollten wir irgendwann doch eines erfinden, nennen wir es perpetuum mobile.

H.J.Bower | 07.02.2010, 05:07 Uhr

lassen wir den umweltgedanken mal etwas beiseite. und aus der vergangenheit spekuliere ich mal in die zukunft wie es fuer uns endverbraucher aussehen koennte:
auf der suche nach dem rohoelersatz gibt es viele moeglichkeiten. brasilien und zuckerrohr lassen auto mit alkohol fahren. mexico und usa laesst autos mit E85 fahren. dieses wird aus mais produziert. suedeuropa favorisiert gas, deutschland diesel. von umwelteinfluessen abgesehen, wie zuckerrohr und mais, auf gerodeten flaechen in monokultur mir duenger angebaut wird, haben sich auch lebensmittelpreise, mit diesen rohstoffen, extrem erhoeht.
diesel ist ueberdurchschnittlich gestiegen, gas ebenso. vom strom ganz zu schweigen, obwohl fuer elektroautos noch kaum etwas abgezweigt wird.
wer wird die steigenden kosten tragen? nicht nur bei der mobilitaet, nein auch bei der produktion? obendrein, wird der staat nicht nur zusehen und neue steuern erfinden... fortsetzung folgt.

Flavius M. | 11.01.2010, 12:15 Uhr

@"bastimatz" zum Zweiten! Nach nochmaliger,gründlicher Lektüre, des mir schon bekannten Artikels auf der von Ihnen angegebenen Seite, erkenne ich keinen Widerspruch zu meinen Äußerungen gegenüber AMS.
AMS bezeichnet in unzähligen Artikel die diversen Elektrofahrzeuge, so wie es oftmals auf deren Flanken auch verzeichnet ist, kommentarlos als "Zeroemissionsfahrzeuge"!
Ich kann hier nicht im Einzelnen auf die Argumente des Artikels eingehen, jedoch wird bei zunehmend geringerer Anwendung der Kernenergie, die Emissions-Bilanz noch erheblich schlechter werden, was die Elektrofahrzeuge anbelangt.
Von einer Öko-Gesamtbilanz erst gar nicht zu reden, da die ausreichend diskutierte Akku-Problematik in dem Artikel gar keine Rolle spielt!

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