E-Smart kommt in einigen Ländern später: Pünktlicher Verkaufsstart in Deutschland

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Daimler bringt sein erstes Elektroauto in einigen Ländern drei Monate später als ursprünglich geplant in die Autohäuser.  In Deutschland wird er aber pünktlich im Juni 2012 kommen.

Dies teilte der Autobauer am Montag (19.12.) in Stuttgart mit. Auch die Produktion im französischen Hambach werde wie geplant anlaufen. Damit präzisierte Daimler vorherige Angaben, wonach es geheißen hatte, dass sich der Marktstart des E-Smart von Juni auf September 2012 verzögert.

Grund für die spätere Einführung in mehreren Märkten: Bei einem Lieferanten des Batteriezellen-Herstellers Li-Tec habe es Verzögerungen bei der Fertigstellung von Teilen für die Anlagen zur Serienproduktion der Batteriezellen gegeben. Darüber hatte auch die "Automotive News Europe" berichtet.

Verzögerung wegen Qualitätssicherung

Mit den Batterien selbst gebe es keine Probleme, betonte die Sprecherin. Der Autobauer wolle aber keine Abstriche bei der Absicherung der Qualität machen, deswegen nehme Daimler die Verzögerung in Kauf.

Li-Tec mit Sitz im sächsischen Kamenz wurde 2008 gegründet. Evonik hält 50,1 Prozent an dem Unternehmen, Daimler 49,9 Prozent. Li-Tec fertigt die Batteriezellen für den neuen E-Smart. Die Lithium-Ionen-Batterien kommen dann von der Deutschen Accumotive, einem Gemeinschaftsunternehmen von Daimler und Evonik.

E-Smart soll 140 Kilometer Reichweite haben

Der neue E-Smart soll eine Reichweite von mehr als 140 Kilometern und eine Höchstgeschwindigkeit von über 120 Stundenkilometern haben. Zunächst will Daimler ab 2012 eine fünfstellige Zahl im französischen Hambach vom Band rollen lassen. Die erste Testflotte von E-Smarts startete 2007, seit 2009 wurden von der zweiten Generation rund 2.000 Fahrzeuge gebaut und an ausgewählte Kunden verleast.

Der Konkurrent Opel musste zuletzt die Auslieferung seines Elektro-Autos "Ampera" an die Kunden stoppen. Grund sind noch nicht abgeschlossene Untersuchungen in den USA nach einem Brand des Schwesterfahrzeugs Chevrolet Volt. Das nahezu baugleiche Auto hatte im Mai drei Wochen nach einem Crashtest zu brennen begonnen.

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dpa

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