Edag Light Car Autosalon Genf: Elektroauto für Car-Sharing

Edag Light Car Car-Sharing Genf 2011

Der Entwicklungsdienstleister Edag hat auf dem Genfer Autosalon eine Weiterentwicklung des Edag Light Car gezeigt. Die jüngste Evolutionsstufe soll speziell auf den Einsatz als Car-Sharing-Fahrzeug ausgerichtet sein und verfügt über einen Elektroantrieb.

Wie Carsharing in Zukunft praktikabler werden könnte, soll ein speziell zu diesem Zweck erdachtes Fahrzeug zeigen. Nach Vorstellung des Entwicklungsdienstleisters Edag muss das gemeinsame Nutzen von Autos so einfach werden wie bei Leihfahrrädern: Per Telefon mieten, aufsteigen, losfahren und am Ende der Tour einfach wieder abstellen. Ein zu diesem Konzept passendes Fahrzeug präsentiert das Unternehmen aus Fulda auf dem Genfer Automobilsalon - allerdings nur in einer Computeranimation.

Einfach, robust, pflegeleicht

Gebucht, geöffnet und gestartet wird das Elektrofahrzeug in der Vision der Entwickler über eine Serviceplattform, auf die registrierte Teilnehmer mit ihrem Mobiltelefon zugreifen können. Auch das Bezahlen wird auf diese Weise abgewickelt. Um auf sich aufmerksam zu machen, kann der Sechssitzer über eine spezielle Projektionstechnologie Schriftzüge auf den Asphalt zeichnen.
 
Weil das Auto für viele verschiedene Fahrer gedacht ist, soll es nicht nur einfach zu bedienen sein. Würde es gebaut, wäre es auch robust und pflegeleicht: Die Karosserieteile sind in der Animation zum Schutz vor Kratzern und Parkremplern mit "selbstreparierenden" Kunststoffen verkleidet, und der schlichte Innenraum könnte mit dem Dampfstrahler gereinigt werden.
 
Den möglichen Preis des Modells gibt Edag mit rund 30.000 Euro an. Dafür bekäme der Kunde einen Sechssitzer von 3,77 Metern Länge. Für den Antrieb ist ein 30 kW starker Elektromotor vorgesehen. Er brächte den Wagen in weniger als sieben Sekunden auf Tempo 60; eine Akkuladung würde für bis zu 100 Kilometer reichen.

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dpa/uba

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