Elektroautos: Bundesregierung beschließt Aktionsplan

Elektroauto

Die Bundesregierung will die Entwicklung und Markteinführung des Elektro-Autos mit einem Aktionsplan voranbringen. Wenige Wochen vor der Bundestagswahl beschloss das Bundeskabinett am Mittwoch (19.8.) einen "Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität".

Die Markteinführung für die ersten 100.000 E-Fahrzeuge soll 2012 über Kaufhilfen für die Autofahrer gestützt werden. Beträge und die Form der Unterstützung wurden noch nicht vereinbart. Dies soll der kommenden Bundesregierung überlassen werden.

Eine Millionen Elektroautos bis 2020

Bis 2020 wird mit rund einer Million Elektro-Autos gerechnet. Bis dahin soll ein Netz von Stromtankstellen entstanden sein, das im wesentlich auf Ökostrom zurückgreift. Danach wird die Industrie aufgefordert, die Technik der noch unzureichenden Batterie-Kapazitäten und die Reichweiten der Fahrzeuge zügig weiterzuentwickeln.

Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee forderte angesichts weltweit harter Konkurrenz, Deutschland müsse Marktführer für Elektromobilität werden. In den nächsten zwei Jahren müssten unter anderem die Standards für Batterietechnologie und Ladestellen entwickelt werden. Die Branche der Erneuerbaren Energien hofft derweil, dass vor allem die Abnahme von Ökostrom gefördert wird.

Für Forschung und Entwicklung in diesem Segment stünden 500 Millionen Euro aus dem Konjunkturprogramm bereit, sagte Guttenberg. Modellregionen für den Aufbau einer Infrastruktur für die Elektro-Mobilität sind den Angaben zufolge Hamburg, Bremen-Oldenburg, Rhein-Ruhr, Rhein-Main, Stuttgart, München, Sachsen und Berlin-Potsdam. Bisher ist das Netz der Ladestationen lückenhaft.

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dpa/uba

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