Die Bundesregierung will die Entwicklung und Marktreife von Elektroautos voranbringen. Die Minister für Verkehr und Wirtschaft, Peter Ramsauer (CSU) und Rainer Brüderle (FDP), haben dazu jetzt die angekündigte "Gemeinsame Geschäftsstelle Elektromobilität" (GGE) der Regierung geschaffen.
Das teilte das Verkehrsministerium am Freitag (22.1.) mit. Sie wird im Wirtschaftsressort eingerichtet und am 1. Februar ihre Arbeit aufnehmen. Beide Minister teilen sich die politische Federführung bei dem Thema.

Eine Millionen E-Autos bis 2020
In der großen Koalition hatte die Bundesregierung unter Leitung von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) bereits einen Entwicklungsplan für die Elektromobilität entwickelt. Ziel sollten eine Million E-Autos auf deutschen Straßen spätestens von 2020 an sein. Um dieses Ziel zu erreichen, soll die GGE die Regierung dabei unterstützen, die Pläne weiterzuentwickeln.
Ziel der Geschäftsstelle sei es, "zeitnahe und pragmatische Lösungen zu erarbeiten und die Ressortzusammenarbeit bei dem wichtigen Zukunftsthema Elektromobilität effizient zu bündeln", so das Verkehrsministerium. Auch werde sie Veranstaltungen der Bundesregierung organisieren, wie beispielsweise das geplante Spitzentreffen der Branche mit der Bundeskanzlerin am 3. Mai 2010.
Die GGE diene als Anlaufstelle und Sekretariat der Bundesregierung für die Aufgaben im Bereich der Elektromobilität. Sie sei zugleich Dienstleister für die Nationale Plattform Elektromobilität - einem Beratungsgremium der Bundesregierung, in dem alle relevanten Akteure eingebunden werden sollen. Die GGE unterstützt die Bundesregierung und die Nationale Plattform Elektromobilität dabei, den Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität zu konkretisieren und weiterzuentwickeln.
| Antwortmöglichkeiten | Zustimmung |
|---|---|
| Ab einer Reichweite von 200 km | 64 Prozent |
| Ab einer Reichweite von 150 km | 18 Prozent |
| Ab einer Reichweite von 100 km | 13 Prozent |
| Ab einer Reichweite von 60 km | 3 Prozent |
| Ab einer Reichweite von 30 km | 2 Prozent |
Berechtigte Frage. Tatsächlich wird aber ein Haus besser nicht mit Strom beheizt, weil die Umwandlung von elektrischer Energie in Wärme ist ein ziemliches Verlustgeschäft ist. Da ist es besser, das Haus gut zu dämmen und beispielsweise Erdwärme zu heizen.
Ein Elektromotor hat aber den weitaus besseren Wirkungsgrad im Vergleich zum Verbrenner, weshalb er sich - noch dazu ohne Getriebe, da er aus dem Stand volles Drehmoment bietet - als idealer Fahrzeugantrieb anbieten würde. Wenn da nicht das Thema Stromspeicherung wäre. Aber wenn der Akkuentwicklung künftig die Aufmerksamkeit zukommt, die der Verbrenner bekam, um ihm noch die letzten Leistungs- und Wirkungsgradprozente zu entlocken, sind da große Steigerungen zu erwarten.
Unsere Häuser heizen wir mit Öl oder Gas, dabei hängen die am Kabel. Aber elektrisch fahren sollen wir. Mit unzureichenden Akkus. Läuft da nicht was falsch???















































