Gegenüber dem X6 x-Drive 50i soll die Hybrid-Version eine Kraftstoffersparnis von rund 20 Prozent bieten. Im Vergleich zu älteren Prototypen zeigt sich dieser Erlkönig mit einer deutlich kleineren Ausbuchtung auf der Motorhaube.
Gekoppelt wird der Benzin-Motor mit zwei E-Motoren, die über ein stufenloses CVT-Getriebe die Kraft auf die Räder leitet. Bei Testfahrten in Rovaniemi (Finnland) teilte BMW mit, dass die individuelle Abstimmung des mit General Motors, Chrysler und Daimler entwickelten Antriebsbaukastens bereits weitgehend abgeschlossen sei. Demnach kombiniert BMW die beiden zwischen Getriebe und Verbrennungsmotor integrierten Elektro-Aggregate mit einem V8-Benziner. Die Kombination von Elektro- und Benzinmotoren ist so organisiert, dass der X6 etwa im Stadtverkehr oder beim Rangieren auf kurzen Strecken auch rein elektrisch fahren kann. Den Strom dafür bezieht er aus einem Nickel-Metallhydrid-Akku, der unter dem Kofferraumboden montiert ist. Ruft der Fahrer eine stärkere Beschleunigung ab, arbeitet der Stromer als "Booster" und unterstützt den Benziner. Außerdem wird er im Leerlauf oder beim Bremsen zum Generator und lädt so die Batterie.
Genaue Daten zu Fahrleistungen und Verbrauch gibt es zwar noch nicht. Bei einem aktuellen Verbrauch des V8-Modells von 12,5 Litern müsste der Hybrid-X6 im Schnitt auf weniger als 10,0 Liter kommen.
Außerdem bekommt der Hybrid-X6 eine neue Anzeige im Kombiinstrument, die den Ladestand der Batterie darstellt und dem Fahrer zeigt, wenn sich der V8 wieder zuschaltet. Zu Preisen machte das Unternehmen noch keine Angaben.






