Fisker Karma: Plug-In Hybrid-Sportlimousine startet in Detroit

Mit dem Karma zeigt Fisker Automotive auf der Detroit Motor Show sein erstes Serienmodell, ausgeliefert werden soll der Plug-In-Hybrid ab Ende 2009. Optisch bleibt das viertürige Serienmodell seit seiner Vorstellung als Prototyp auf der Detroit Motor Show 2008 nahezu unverändert.

Der knapp fünf Meter lange, 1,98 Meter breite und 1,33 Meter hohe Karma baut auf einem Alu-Space-Frame auf und trägt eine Karosse aus Aluminium- und Verbundwerkstoff-Teilen. Bei einem Radstand von 3,16 Meter soll der Karma trotz seines sportlichen Zuschnitts Platz für vier Erwachsene bieten.

Angetrieben wird der Karma von einem Mix aus Elektro- und Benzin-Motor. Zwei E-Motoren an der Hinterachse, die jeweils 150 kW leisten und zusammen ein maximales Drehoment von 1.300 Nm bereitstellen, arbeiten mit einem Zweiliter-Turbo-Benziner unter der vorderen Haube zusammen. Dieser stammt aus dem Regal von GM, leistet 260 PS und treibt sonst Modelle wie den Opel GT an.

Werden alle Aggregate genutzt, so soll der Karma in 5,8 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen können. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 200 km/h begrenzt. Im reinen Elektrobetrieb ist diese auf 153 km/h beschränkt.

Im rein elektrischen Modus soll der Karma auf einen Reichweite von gut 80 Kilometern kommen, Wird zusätzlich der Benziner genutzt erhöht sich der Aktionsradius auf  rund 500 Kilometer. Als Energiespeicher für die E-Motoren dient eine Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von 22,6 kWh. Zusätzlich wird beim Bremsen Energie zurückgewonnen. Als weitere Energiequelle dient die Sonne, die ihren Teil über die Solarzellen im Glasdach beisteuert. Nachgeladen werden kann die Batterie aber auch an jeder konventionellen Steckdose.

Auf eine Schaltung wird im Karma komplett verzichtet. Unverzichtbar für einen Sportler sind aber große Leichtmetallräder, die in diesem Fall 22 Zoll im Durchmesser messen und vorn Reifen der Dimension 245/35 und hinten in der Größe 265/35 tragen. Zur weiteren Ausstattung des Karma gehören auch Bi-Xenon-Scheinwerfer, eine Klimaanlage mit Standklimatisierung, ABS, ESP und eine Traktionskontrolle

Zu haben sein wird der Karma, der bei Valmet in Finnland gebaut wird, in den USA und Europa ab Ende 2009 zu Preisen ab 87.900 Dollar. Die Preise für Europa sollen erst auf dem Auto Salon in Genf bekanntgegeben werden.. Nach Angaben von Fisker wäre die Sportlimousine aber schon bis 2010 ausverkauft.

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Uli Baumann

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