Bob Joyce, Chefentwickler bei beiden Marken, bevorzugt dabei eindeutig die Plug-in-Hybrid-Lösung, bei der zunächst ein Elektromotor den Antrieb übernimmt und ein Verbrennungsmotor die Reichweite erhöht. Hierbei setzt Joyce auf einen Diesel statt Benziner, etwa einen Sechszylinder-Selbstzünder, der mit seinem verhältnismäßig dezenten Laufgeräusch zur Nobelmarke Jaguar passen würde.
Ebenfalls in Aussicht gestellt hat Jaguar den Einsatz des neu entwickelten Dreiliter-Diesels im Jaguar XK Coupé. Der V6-Selbstzünder ist in zwei Versionen erhältlich: mit 240 PS sowie 500 Nm und mit 275 PS sowie 600 Nm.
Land Rover mit Erad-Hybridtechnik
Bei Land Rover soll künftig auch ein Diesel-Hybrid kommen: Die Technik wird derzeit noch in einem Freelander erprobt. Die Kombination aus Dieselmotor plus Kurbelwellen-Startergenerator ermöglicht die Start-Stopp-Funktion sowie das Rückführen überschüssiger Bewegungsenergie in die 288 Volt Li-Ionen-Batterie. Eine weitere 35-kW-E-Maschine treibt die Hinterräder an, versorgt aber über die Kardanwelle bei Bedarf auch die Vorderräder. Die Briten versprechen sich eine Spritersparnis von rund 20 bis 30 Prozent. Den Gangwechsel übernimmt ein Doppelkupplungsgetriebe, kein CVT-Getriebe. Zudem sollen bis zu zwei Kilometer rein elektrische Fahrt möglich sein. Frühestens Ende 2009 ist mit dieser Technik in Serie zu rechnen - dabei könnte Informationen aus Unternehmenskreisen zufolge die Serienversion der Designstudie Land Rover LRX das erste Modell mit elektrisch angetriebener Hinterachse werden. Mit deren Markteinführung wird jedoch nicht vor 2010 gerechnet.
Start-Stopp bereits ab Mai
Bereits ab Mai 2009 soll der Land Rover Freelander2 TD4e mit Start-Stopp-System in Großbritannien bei den Händlern stehen und vor allem im Stadtverkehr für höhere Einsparungen sorgen. Zunächst will Land Rover die Technik für die Diesel-Version des Freelanders mit manuellem Getriebe anbieten. In Entwicklung ist aber ein neuer Startergenerator, der auch mit Automatikgetrieben und größeren Motoren kombiniert werden kann. Im Laufe des Jahres sollen alle Diesel mit Schaltgetriebe serienmäßig mit der Technik ausgerüstet werden.






