Hier können Sie sich einloggen oder registrieren.
DTM Tipp-Spiel

Elektroauto E3 von Karmann und EWE

Elektroauto mit Chance auf Serienproduktion

Der niedersächsische Energiekonzern EWE will das gemeinsam mit Karmann entwickelte Elektroauto E3 in größerer Serie produzieren, sollte sich das Fahrzeug in anstehenden Testreihen als praxistauglich erweisen und es ein genügend großes Kaufinteresse geben.

Video

EWE-Vorstandschef Werner Brinker hält eine Serienfertigung für möglich, "wenn man aufgrund der Tests davon überzeugt ist, dass wirklich einige Tausend Kunden das Auto kaufen würden". Natürlich habe EWE auch ein Eigeninteresse, dass das Auto auf den Markt komme.

Mehr zum Thema

Karmann und EWE Karmann-Elektroauto in Hannover präsentiert
Karmann und EWE Partnerschaft für Elektrofahrzeuge
Elektroautos Alle Infos zu aktuellen und zukünftigen Elektro-Autos
Karmann Karmann und EWE stellen Elektroauto E3 vor
Schlagworte

Karmann · EWE · Strom · Elektro · Batterie · E-Auto · Hannover

Elektroauto als Zwischenspeichermöglichkeit

"Da immer mehr Strom aus erneuerbaren Energiequellen wie Windkraft in die Netze gespeist wird, der zu sehr unterschiedlichen und vor allem nur schwer planbaren Zeiten anfällt, benötigen Stromanbieter gewisse Zwischenspeichermöglichkeiten. Da denken wir an Gefriertruhen und Kühlhäuser, aber eben auch an Elektroautos. Wenn sie gut sind, könnte es hier einen Schub durch die Stromnetzbetreiber geben, die Fahrzeuge bewusst zu fördern und auf den Markt zu bringen."

Testlauf mit 40 Elektrotankstellen in Niedersachsen


EWE plant ein Tankstellennetz von 40 Ladestationen für den Testlauf in seinem Verbreitungsgebiet in Niedersachsen. "Wir werden mit rund 40 Stationen in unserem Netzgebiet zwischen Ems und Elbe starten, davon jeweils eine Hälfte privat und eine öffentlich", kündigte Brinker an. Zugleich sei auch die Ladung zu Hause möglich. Im Test will EWE verschiedene Funktionalitäten der Stationen erproben.

Zwei E3-Elektroautos gehen noch 2009 in Betrieb

Die ersten beiden E3 werden noch dieses Jahr in Betrieb gehen, so Brinker. "Der erste Meilenstein ist, dass wir im Herbst das erste Auto auf die Straße bringen. Ein zweites Fahrzeug wird dann im Laufe des Jahres folgen. Wir werden beide Fahrzeuge sehr intensiv testen, um gewährleisten zu können, dass Sicherheitskriterien eingehalten werden und sie straßentauglich sind. Auf dieser Basis werden wir dann entscheiden, wie viele Fahrzeuge letztendlich gebaut werden."

Sicher sei, dass die mit Karmann vereinbarten sechs Modelle auch gebaut werden. Das Interesse potentieller Kunden sei groß. "Wir haben so viele Anfragen zum Fahrzeug, dass ich nicht ausschließen kann, dass wir eventuell mehr Autos bauen."

Autor: René Olma
Karmann und EWE - eine Kooperation mit Zukunftschancen?


johann swart | 13.09.2009, 10:44 Uhr

tja e-antrieb für pkw warum nicht ? da die meisten strecken doch unter 10km liegen und dann tausende autos ca.8-10 stunden auf dem firmenparkplatz stehen na also warum nicht
ich würde es gerne testen

Lucas Carnot | 20.06.2009, 22:56 Uhr

Dass diese Kiste eines Sromkonzerns und einer Pleitefirma mehr als 20 Käufer findet, mag man kaum glauben. Umso mehr, als der "Schub der Stromnetzbetreiber" wohl einzig dazu dienen soll, noch mehr Kasse zu machen.
Davon abgesehen ist das immer wieder hervorgezerrte Thema Elektroautos erst dann ernst zu nehmen, wenn es leichte und sehr leistungsfähige Akkus gibt und in Europa in jedem Land flächendeckend Stromzapfstellen vorhanden sind. Sprich jede Tankstelle auch genügend Steckdosen hat.
Bis dahin sollte man getrost Normal-Autos favorisieren. Zumal selbige an der co2-Produktion nur zu gerademal einem Fünftel beteiligt sind.

Video
Alle Videos
Mercedes CLS

Impressionen des viertürigen Coupés

Topstories
Schmidts F1-Blog: Barrichello frühzeitig in Feierlaune
Von Michael Schmidt Rubens Barrichello wird in Spa seinen 300. Grand Prix feiern. Wundern Sie sich bitte nicht, wenn wir nicht mitfeiern werden. Bei auto motor und sport wird der Brasilianer erst zwei Rennen später für sein Jubiläum gewürdigt. Wer genau nachzählt, der kommt bei Barrichello erst beim GP mehr...