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Koenigsegg Quant auf dem Autosalon Genf 2009

Der Schnellste unter der Sonne

Der schwedische Sportwagenhersteller Koenigsegg und die NLV AG aus der Schweiz haben ihre Kompetenzen zusammengeworfen und einen Elektro-Sportwagen entwickelt, der seine Kraft auch aus der Sonne bezieht. Premiere feiert der Quant auf dem Auto Salon in Genf.

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Foto: Koenigsegg

Der Koenigsegg Quant soll rein elektrisch fahren.

Der Koenigsegg Quant soll rein elektrisch fahren.

Herzstück des Koenigsegg Quant ist eine von NLV entwickelte FAES-Batterie, die an einer konventionellen Steckdose in 20 Minuten geladen werden soll und eine Reichweite von 500 Kilometern verspricht.

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Bis zu 275 km/h schnell

In Vortrieb umgewandelt wird die Energie durch zwei E-Motoren an den Hinterrädern, die es zusammen auf eine Leistung von 512 PS und 715 Nm bringen. Damit soll der Viersitzer in 5,2 Sekunden von Null auf 100 km/h beschleunigen können. Die Höchstgeschwindigkeit des 1.780 Kilogramm schweren Sportlers wird mit 275 km/h angegeben.

Energie gewinnt der Quant auch beim Bremsen durch sein rekupartives Bremssystem. Scheint die Sonne, dann liefert auch die hauchdünne, unsichtbare Dünnfilm-Solarzelle, die die gesamte Karosserie des Fahrzeugs überzieht, Saft für die Batterie.

Klassische Sportwagenoptik

Der schwedische Partner Koenigsegg steuert die 4,88 Meter lange Sportwagenhülle für den Quant bei. Die Basis bildet ein Kohlefaser-Monocoque, das in seinem Mitteltunnel die 450 Kilogramm schwere Batterie aufnimmt. Drumherum werden auf vier Einzelsitzen die Passagiere positioniert. Ein Radstand von 3,10 Meter soll dabei auch hinten für ausreichend Beinfreiheit sorgen.

Überspannt wird das Passagierabteil von einer 1,34 Meter hohen und 2,01 Meter breiten Karosserie aus Kohlefaser und Aluminium. Deren extrem sportliche Linienführung drückt den Luftwiderstandsbeiwert auf cW 0,27. Zugang zum Innenraum gewähren zwei noch oben schwenkende Türen, auf eine B-Säule wurde komplett verzichtet. Den Straßenkontakt sichern 22 Zoll-Felgen, die mit Leichtlaufreifen der Dimension 245/35 vorn und 265/35 hinten bestückt sind.

Preis noch nicht festgelegt

Trotz der sportlichen Ausrichtung soll der Quant ein vollwertiger Reisewagen für vier Personen plus deren Gepäck sein. Ein Drei-Zonen-Klimaanlage sorgt für Wohlfühltemperaturen, drei Flachbildschirme fürs Unterhaltungsprogramm. Die Sicherheitsausstattung des Quant umfasst unter anderem sechs Airbags, ABS und ESP.

Noch ist der in Genf präsentierte Quant nur ein 1:1-Modell. Die Arbeiten an fahrbahren Prototypen sollen aber schon laufen. und auch die Serienversion ist schon fest eingeplant. Beim Preis sind die Partner aber noch zurückhaltend. Der soll erst später festgelegt werden.

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Alfa in Genf: Mito GTA, 159
Toyota in Genf: Verso, Prius II
Renault in Genf: Clio, Megane, Scenic, Kangoo Be-Bob
Opel in Genf: Ampera


Autor: Uli Baumann
DS | 15.11.2009, 17:53 Uhr

interessante Geschichte zum "Koenigsegg" Quant: http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,657001,00.html . Offensichtlich ist gar nicht Koenigsegg die treibende Kraft hinter dem Fahrzeug, sondern der mutmaßliche Hochstapler La Vecchia. Vielsagend das Zitat der Koenigsegg-Marketingchefin am Ende: "Wir arbeiten nicht länger am Quant, unsere Leistungen sind erbracht". So viel zur Zukunft dieser "Wunderkiste"...

silver surfer | 06.03.2009, 00:21 Uhr

Guten Abend, jetzt muss ich mich doch noch mal zu einem Kommentar hinreißen lassen: Natürlich ist das Unsinn, was da oben steht. Mal beschränkt auf den Luftwiderstand:
F = cw * A * Roh * V², P = F * s / t, P = F * v --> P = cw * A * Roh * V³
Roh Luft: 1,2 kg/m³ (ungefähr halt, klar das bei anderen Temperaturen was anderes kommt, aber mal nicht so wichtig, interessant ist die Größenordnung. Hab die Zahl au grad nur bei Wikipedia abgeschaut)
Cw: 0,27
A: 2 m² (ist angenommen aus den Daten oben)
cw: 0,27
V: 16,67 m/s (60 km/h) bzw 27,78 m/s (100 km/h) soll ja alles schön in den richtigen Einheiten sein, sonst wird´s falsch ;-)
Der Einheitencheck sagt dann auch, dass alles stimmt (wenn man beachtet dass N = kg*m/s²), also kommt raus: Bei 60 Sachen braucht es 3 kW, bei 100 Sachen 13,9 kW. Und im Tank sind 1,2 kWh, also 24 bzw. 8,6 km Reichweite
Noch Fragen?
Ok, genug Kluggesch…, gute Nacht zusammen

Jeannot | 05.03.2009, 13:44 Uhr

Mit einem Maximalstrom von 16 A könnte man es in 20 Minuten ja fast auf eine Gesamtenergie von etwas mehr als 1.2kWh schaffen. Nimt man an dass der Wagen über die 500km gleichmässig mit 60km/h (100km/h) dahinrollt würde er eine Dauerleistung von 150W (250W) benötigen von einem Elektromotor der für eine Maximalleistung von 380kW dimensioniert wurde... Trotz eines respektabelen cW-Wertes und einer kleinen Luftwiderstandsfläche muss ich dir zustimmen dass hier entweder die Leute wieder gehörig veräppelt wurden, oder ein Fehler unterlaufen sein muss.

Jeannot | 05.03.2009, 13:44 Uhr

Mit einem Maximalstrom von 16 A könnte man es in 20 Minuten ja fast auf eine Gesamtenergie von etwas mehr als 1.2kWh schaffen. Nimt man an dass der Wagen über die 500km gleichmässig mit 60km/h (100km/h) dahinrollt würde er eine Dauerleistung von 150W (250W) benötigen von einem Elektromotor der für eine Maximalleistung von 380kW dimensioniert wurde... Trotz eines respektabelen cW-Wertes und einer kleinen Luftwiderstandsfläche muss ich dir zustimmen dass hier entweder die Leute wieder gehörig veräppelt wurden, oder ein Fehler unterlaufen sein muss.

silver surfer | 04.03.2009, 23:19 Uhr

500 km Reichweite bei 376 kW und dann in 20 min an einer normalen Steckdose aufgeladen (1,1 kWh), für wie dumm halten die uns eigentlich?? Ist schon richtig frech, so einen haarsträubenden Unsinn zu verbreiten.

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