Gewöhnlicherweise setzen Autobauer bei den "grünen" Versionen ihrer Modelle auf einen sparsamen, emissionsarmen Antrieb oder erneuerbare Energiequellen. Nicht so Lotus: Die Briten wollen ihre Umweltfreundlichkeit vor allem im Herstellungsprozess der Öko-Elise beweisen.
Statt Carbon finden sich im Öko-Renner nachwachsende Materialien wie Hanf, Sisal oder Bio-Wolle. Natürlich alles ökologisch einwandfrei und 100-prozentig biologisch abbaubar. Die grünen Rohstoffe finden sich vor allem in den Karosserieteilen sowie in den Sitzen und Teppichen.
Leichter und sparsamer
Dabei haben die eingesetzten Materialien nicht nur in puncto Ökologie ihre Stärken, sondern tragen auch zur Gewichtsreduktion bei. Zusammen mit speziellen Leichtmetallfelgen und dem besonders leichten Alpine-Soundsystem konnte das Sondermodell gegenüber der Serien Elise S noch einmal 32 Kilogramm abspecken.
Mit Hilfe der neuen Anzeige für den optimalen Gangwechsel soll sich die Umweltfreundlichkeit schließlich auch an der Tankstelle widerspiegeln. Zusätzlich werden die Bordsysteme von zwei Solarkollektoren gespeist.Auch bei der Produktion sieht sich Lotus als Vorreiter in Sachen Umwelttechnologie, was der deutlich gesenkte Energie- und Wasserverbrauch im vergangenen Jahr beweisen soll. Besondere Fortschritte habe es beim Lackierungsprozess gegeben: Hier setzen die Briten auf saubere Verfahren und umweltfreundliche Lacke auf Wasserbasis.




