Der Luis 4U ist sowohl als reines Elektroauto als auch mit einem 1.5 Liter-Benziner oder mit Gasantrieb erhältlich. Bereits jetzt ist ein Sondermodell mit umfangreicher Serienausstattung zum Preis von 49.000 Euro lieferbar.
Der Luis 4U green startet zu Preisen ab 39.900 Euro
Der Markstart des 39.900 Euro teuren Basismodells soll noch im Laufe des Jahres erfolgen. Im 3,97 Meter langen, 1,57 Meter breiten und 1,73 Meter hohen Luis 4U green sorgt ein 27 kW starker Elektromotor mit 220 Newtonmeter für Vortrieb, der von Lithium-Eisen-Phosphat-Akkus mit einer Kapazität von 25 kWh gespeist wird. Deren 100 Zellen sind gleichmäßig im Fahrzeugboden verteilt. Sie sollen per 380 Volt-Schnellladung an einer speziellen Ladestation binnen 20 Minuten zu 90 Prozent aufgeladen werden können.
Der Ladevorgang an einer Haushaltssteckdose (230 Volt) dauert zwischen fünf und 16 Stunden. Mit einer Batterieladung soll der Fronttriebler mehr als 200 Kilometer weit kommen. Dabei generiert das SUV bei jedem Bremsvorgang elektrische Energie, die in den Akkus gespeichert wird.
Luis gewährt auf den 4U green eine Garantie von vier Jahren/ 100.000 Kilometer sowie von 1.500 Ladezyklen mit kompletter Be- und Entladung auf die wartungsfreien Akkus. Im Falle einer nur teilweisen Be- und Entladung sollen die Batterien sogar mehr als 5.000 Ladezyklen verkraften. Das in Ammersbek ansässige Unternehmen verspricht, dass die Lithium-Eisen-Phosphat-Akkus gänzlich ohne giftige Schwermetalle auskommen und somit auch kein Recycling-Problem darstellen.
Luis will Elektromobilität erlebbar machen - Erstes Service-Center eröffnet
Derzeit arbeitet Luis am Aufbau eines Service-Netzes für E-Autos in Deutschland. Das erste dieser Zentren feierte jüngst in Ammersbek bei Hamburg Eröffnung. Hier soll Besuchern fortan die Möglichkeit gegeben werden, Elektromobilität live zu erleben. Der Luis 4U green kann besichtigt und Probe gefahren werden. Wer bereits im Besitz eines Elektroautos ist, darf seine Akkus am Service-Center kostenlos aufladen. Weitere Luis-Zentren sind bis Ende 2013 in Berlin, München, Köln, Stuttgart, Kassel sowie in Dresden geplant.






