Langfristig würden die Autos sogar noch sparsamer, weil die Motoren immer mehr elektrische Unterstützung bekommen oder auf Wasserstoffantrieb umgestellt werden, sagte Mazda-Forschungschef Seita Kanai.
Benzinspartechniken und konsequenter Leichtbau
Fürs erste setzen die Japaner auf eine neue Generation von direkteinspritzenden Benzin- und Dieselmotoren, die nach und nach mit einer Start-Stopp-Automatik (siehe Mazda 3 i-Stop Fahrbericht) und einem System zur Rückgewinnung von Bremsenergie kombiniert werden. "Diese Technologien setzen wir ab 2010 ein und werden wir bis 2015 in fast allen unseren Modellen anbieten", kündigte Kanai an. Gleichzeitig sollen die Autos leichter werden. 2011 werde es ein neues Modell mit neuer Plattform geben, das 100 Kilogramm leichter sei. Eine Verringerung des Gewichts in diesem Maßstab bewirke drei bis fünf Prozent weniger Verbrauch.
Mittelfristig sieht Kanai auch einen wachsenden Anteil für Autos mit alternativen Antrieben. Darauf bereiten sich die Japaner mit zwei Prototypen auf Basis des Mazda RX-8 und des Mazda 5 vor, die jetzt in Japan und Norwegen in den Flottentest gehen. Beide Modelle besitzen einen Wankelmotor, in dem statt Benzin Wasserstoff verbrannt wird.
Die Zukunft liegt im Plug-In-Hybrid
Während dieser Motor im Sportwagen direkt die Räder antreibt, haben die Ingenieure in der Großraumlimousine noch einen Generator, einen Lithium-Ionen-Akku und einen Elektromotor zwischengeschaltet. Dieser wird zunächst aus der Batterie gespeist. Sobald deren Energie nicht mehr ausreicht, schaltet sich der Verbrenner zu und produziert weiteren Strom. Vor allem dieses Fahrzeug sieht Kanai als intelligente Lösung für die Zukunft: Denn mit größeren Akkus hat man einen Plug-In-Hybriden oder ein reines Elektroauto, und statt des Wankelmotors kann man auch eine Brennstoffzelle einsetzen.






