Mercedes B-Klasse F-Cell auf der IAA 2009
Brennstoffzellen-Auto startet Ende 2009
Bereits Anfang des Jahres hatte Mercedes in Detroit ein Brennstoffzellen-Konzeptfahrzeug präsentiert. Auf der IAA zeigen die Schwaben mit dem F-Cell nun ein weiterentwickeltes Modell, das 2009 in Kleinserie gehen wird. Die Reichweite soll 385 Kilometer betragen.
Mercedes präsentiert auf der IAA ein Brennstoffzellen-Fahrzeug auf Basis der B-Klasse, das Ende 2009 in Kleinserie produziert wird.
Bei der Mercedes B-Klasse F-Cell, die auf der IAA in Frankfurt zu bewundern sein wird, soll es sich nach Angaben der Stuttgarter um den ersten unter Serienbedingungen gefertigten Brennstoffzellen-Pkw handeln. Die Fahrleistungen des mit einem emissionsfreien Antrieb ausgestatteten Fronttrieblers sollen auf dem Niveau eines Zweiliter-Benziners liegen.

Mercedes B-Klasse F-Cell auf der IAA: Betankungszeit von nur drei Minuten
Für den Antrieb sorgt ein Elektromotor mit einer Spitzenleistung von 100 kW und einem Drehmoment von 290 Newtonemeter, welches bereits ab der ersten Umdrehung anliegt. Den Spurt auf Tempo 100 soll der F-Cell in unter elf Sekunden bewältigen. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 170 km/h. Den NEFZ-Verbrauch (Neuer Europäischer Fahrzyklus) der Brennstoffzellen-B-Klasse gibt Mercedes mit umgerechnet 3,3 Litern Kraftstoff auf 100 Kilometern an.
Die Energie liefert sich der F-Cell praktisch selbst: Das neu entwickelte Brennstoffzellensystem generiert aus Wasserstoffgas und Luftsauerstoff elektrischen Strom, welcher den Elektromotor antreibt. Als Abfallprodukt entsteht reiner Wasserdampf. Das Wasserstoffgas wird unter einem Druck von 700 bar in einem Tank gespeichert. Das große Plus des F-Cell im Vergleich zu reinen Elektrofahrzeugen: Er verzichtet auf stundenlange Ladezeiten an einer Steckdose. Stattdessen soll der Wasserstofftank bereits nach rund drei Minuten voll gefüllt sein.
Zur Speicherung der Energie, die der F-Cell unter anderem aus jedem Bremsvorgang generiert, ist eine Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von 1,4 kWh an Bord. Dank des Sandwichboden-Konzepts soll der F-Cell voll alltagstauflich sein. Die Antriebskomponenten sollen weder das Kofferraumvolumen noch das Platzangebot im Innenraum einschränken und im Falle eines Unfalls bestmöglich geschützt sein. Maximal fasst das Gepäckabteil der B-Klasse F-Cell 416 Liter.
Bereits im Jahr 2004 stellte Mercedes die erste Generation eines Brennstoffzellenfahrzeugs vor. Die Antriebstechnik des aktuellen Modells hat mit jener des ersten F-Cell jedoch nichts mehr gemein. Sie wurde zwischenzeitlich komplett neu entwickelt.
Es mangelt noch an Wasserstofftankstellen für die Mercedes B-Klasse F-Cell
Die Mercedes B-Klasse F-Cell präsentiert sich in der Sonderlackierung Bonamitsilber. Sie rollt auf speziellen Leichtmetallrädern. Auf den gewohnten Komfort müssen die Insassen indes nicht verzichten: Eine Klimaautomatik ist ebenso an Bord wie eine Sitzheizung, eine Lederausstattung sowie das sogenannte Command-System.
Ende 2009 wird die Produktion der Mercedes B-Klasse F-Cell in einer Kleinserie beginnen. Anfang des kommenden Jahres sollen dann die ersten der insgesamt 200 Fahrzeuge an Kunden in Europa und den USA ausgeliefert werden. Da es aktuell noch an einem äquivalenten Tankstellennetz mangelt, richtet Mercedes seine Bemühungen gemeinsam mit Energieerzeugern, der Mineralölindustrie sowie mit öffentlichen Behörden derzeit auf den Aufbau eines flächendeckenden Netzes von Wasserstoff-Tankstellen. Hierzu sind Gemeinschaftsprojekte unter anderem in Hamburg, Stuttgart und in Kalifornien in Planung.
Gehört Brennstoffzellen-Autos wie der Mercedes B Klasse F-Cell die Zukunft?
Es geht nicht darum, den Wasserstoff zu verbrennen! Der Antrieb mit Brennstoffzellen hat einen Wirkungsgrad von ca. 50%
Wasserstoff ist für mich ein Schritt in die falsche Richtung.
Die Dampfmaschine hatte einen Wirkungsgrad von 12%. Bei Wasserstoff kommen wir auf 10%.
Wasserstoff ist ökolögischer Blödsinn!
Vergesst mal Opel/GM nicht !!!
Die sind nämlich mit Mercedes federführend in der Entwicklung und Erprobung von
Brennstoffzellen Fahrzeugen.
http://www.gmeurope.info/press/de/opel/de/2009_08_28_Brennstoffzelle/index.html#
@ Bullenbär
Sei Froh darüber das in sämtliche Richtungen geforscht wird. Eine Kombination aus beiden
halte ich pesönlich für sehr gut (Reichweite).
Ausserdem sollte man nicht nur kurzfristig an den PKW denken ---> LKW,Schiffe usw.
Als ob Honda kein passendes,bewährtes Auto hätte um dort eine Brennstoffzelle einzubauen.Es ist doch viel intellegenter für ein neues Antriebskonzept eine besser passende Karosserie zu bauen.Klar das sich Mercedes in der Detschen Presse so brüsten muss.Honda verleast schon seit ca. einem Jahr Fcx-Modelle wenn auch nicht in Europa sondern nur in den USA.
Ich denke die Produktionskosten erfordern Ladenpreise von weit jenseits der 100.000€ Grenze. Daher auch die Begrenzung auf 200 Stück. Die 20Millionen zahlt MB für die PR Aktion aus der Portokasse. Möglicherweise fließen da auch noch einige Fördermilliönchen.
So lange ein Brennstoffzellenfahrzeug nicht für 30.000-40.000€ zu haben ist, hat es keine Marktchance.
Markttaugliche Elektrofahrzeuge sind nicht nur ökologischer, sondern heute bzw. in naher Zukunft bereits zu o.g. Preis erhältlich.
Die Akkuentwicklung wird in 10-20 Jahren zu dem den Wasserstoff unwirtschaftlich machen.

















































