Von der Mercedes A-Klasse E-Cell soll ab Oktober im Werk Rasatt eine Kleinserie von 500 Fahrzeugen gefertigt werden, die für vier Jahre (oder 60.000 Kilometer) an ausgewählte Kunden vermietet werden sollen.
Mercedes A-Klasse mit Elektroantrieb
Die A-Klasse E-Cell basiert auf der fünftürigen Ausführung der aktuellen A-Klasse. Äußerlich kennzeichnen die elektrogetriebene Variante unter anderem der Verzicht auf Auspuff und Auspuffausschnitt in der Karosserie, eine einheitliche Lackierung in Zirrusweiß und die Bezeichnung "E-CELL" auf dem Heckdeckel. Angeboten wird die A-Klasse E-Cell ausschließlich in der Ausstattungsvariante Avantgarde, die zusätzlich mit Bi-Xenon-Scheinwerfern, einem Comand APS, einem aktiven Parkassistenten, einer Klimaautomatik, Windowbags, Sidebags im Fond sowie einem aufwändigen Sitz- und Lichtpaket ausgerüstet wird.
Für den Vortrieb sorgt ein E-Motor mit bis zu 70 kW Leistung und einem Drehmoment von 290 Nm. Ein Lithium-Ionen-Akku, der im fahrzeugboden untergebracht ist, soll eine Reichweite von mehr als 200 Kilometern ermöglichen.
B-Klasse mit Brennstoffzelle
Die Mercedes B-Klasse F-Cell mit Brennstoffzelle und Elektroantrieb führt ihren Treibstoff mit an Bord und erreicht damit eine Reichweite von rund 400 Kilometern. Ihre Tanks können innerhalb von nur rund drei Minuten mit gasförmigem Wasserstoff über die bereits weltweit standardisierte Zapfvorrichtung voll gefüllt werden. Auch für die Mercedes B-Klasse F-Cell ist die Kleinserienproduktion bereits 2009 angelaufen. Die ersten der rund 200 Fahrzeuge werden 2010 an Kunden in Europa und den USA ausgeliefert.
Der Smart Fortwo Electric Drive wird derzeit in einer 1.000 Fahrzeuge umfassenden Serie produziert. Der Zweisitzer wird zunächst in sechs europäischen Ländern sowie in den USA und Kanada im Rahmen eines Leasing- beziehungsweise Mietmodells an ausgewählte Kunden ausgeliefert. Ab 2012 wird er dann in Großserie gefertigt und für jeden Interessenten im Handel verfügbar sein.






