Die britische Regierung plant ein umfassendes Förderprogramm zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes im Straßenverkehr. Wie in Deutschland und den USA sieht das Elektro-Mini-Forschungsprojekt des Technology Stategy Board (TSB) der Britischen Regierung eine enge Kooperation zwischen Fahrzeugherstellern, Energieversorgern und öffentlichen Einrichtungen vor.
Elektro-Mini im Alltagsverkehr
Wissenschaftlich wird das Projekt durch die Oxford Brookes University begleitet. Vorgestellt wurde das Forschungsprojekt am Freitag (17.4.) im schottischen Glasgow. Der Einsatz des Elektro-Mini im Alltagsverkehr ist Bestandteil des BMW-Gesamtkonzepts "project i", das die Entwicklung von innovativen Formen der Mobilität in großstädtischen Ballungsräumen vorantreiben soll und für das bereits rund 500 Exemplare des Mini E im Werk Oxford und in München produziert wurden.
Der Mini E wird von einem 150 kW starken Elektromotor (204 PS) angetrieben und soll eine Höchstgeschwindigkeit von 152 km/h erreichen. Für die Beschleunigung von Null auf 100 km/h benötigt der Elektro-Mini 8,5 Sekunden.
Als Energiespeicher dienen Lithium-Ionen-Akkus, die dem Mini E eine Reichweite von mehr als 250 Kilometern ermöglichen. Das Wiederaufladen der Energiespeicher ist an jeder konventionellen Netzstrom-Steckdose möglich.






