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Mitsubishi i-Miev

Serienproduktion des Elektroautos startet

Anlässlich des Weltumwelttages (5. Juni) präsentiert Mitsubishi in Tokio die ersten Serienmodelle des Elektrofahrzeugs i-Miev. Die Auslieferung der ersten Fahrzeuge an Flottenbetreiber und Behörden in Japan startet bereits Ende Juli. Die Preise beginnen bei 34.000 Euro.

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Bis März 2010 wollen die Japaner insgesamt 1.400 Mitsubishi i-Miev (Mitsubishi Innovative Electric Vehicle) ausliefern. In Japan kann der rein elektrisch betriebene Viersitzer bereits im Juli bestellt werden. Im April 2010 startet dann der offizielle Verkauf. Der i-Miev steht mit umgerechnet 34.000 Euro in der Preisliste.

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Reichweite des i-Miev beträgt bis zu 160 km

Der 3,40 Meter lange Kleinwagen wird von einem 64 PS starken Elektromotor im Heck angetrieben. Die Lithium-Ionen-Batterien sind im Fahrzeugboden untergebracht. Dadurch soll es weder für die Passagiere noch beim Kofferraumvolumen Platzbeschränkungen geben. Zudem verspricht Mitsubishi, dass sich der niedrige Schwerpunkt positiv auf die Fahreigenschaften des i-Miev auswirken soll.
 
Für den i-Miev bieten die Japaner ein spezielles Leasingkonzept an, bei dem die monatliche Rate neben Steuern und Versicherung auch die Wartungskosten abdeckt. Die Reichweite des Hecktrieblers soll bis zu 160 Kilometer betragen, maximal rennt der 1.100 Kilogramm schwere i-Miev 130 km/h. Für eine Batterieladung an einer 220 Volt-Steckdose ziehen sieben Stunden ins Land. Wesentlich flotter geht es jedoch mit der Schnell-Ladung. Hier soll der i-Miev bereits nach 30 Minuten wieder zu 80 Prozent vollgetankt sein.

i-Miev-Interieur besteht aus Bambus-Fasern

Die drei Vorwärtsgänge sollen unter verschiedenen Fahrbedingungen für jeweils optimalen Energieverbrauch und Reichweite sorgen. Im D-Modus steht die volle Leistung zur Verfügung. Auch das maximale Drehmoment von 180 Newtonmeter kann dann voll abgerufen werden. Im Eco-Modus erweitert sich die Reichweite, indem nur ein Teil der maximalen Leistung bereit gestellt wird. Der Bremsmodus bietet ebenfalls die volle Leistung, ermöglicht jedoch zusätzliche Energierückgewinnung, etwa beim Bremsen.
 
An Bord des i-Miev muss der Fahrer nicht auf den Komfort einer Klimaanlage verzichten. Das Entertainment-System mit dem sieben Zoll großen Bildschirm beinhaltet auch ein Navigationssystem, das zukünftig den direkten Weg zu Batterie-Ladestationen weisen soll. Das Interieur des kleinen Japaners besteht aus Bambus-Fasern. Auf diese Weise will Mitsubishi den CO2-Ausstoss bereits im Verlaufe der Produktion reduzieren.

Um die nötige Infrastruktur für Elektrofahrzeuge zu schaffen, arbeitet Mitsubishi mit Unternehmen und Behörden in Japan und Übersee zusammen.

Autor: Manuel Dohr
asurmen | 12.06.2009, 19:26 Uhr

Und was soll der Bluecar kosten? Das sieht noch irgendwie alles nach Prototyp aus!

Clarus | 12.06.2009, 02:05 Uhr

Ich nehme lieber das Bluecar:

http://www.bluecar.fr/de/pages-accueil/default.aspx

http://www.youtube.com/watch?v=2wyZMSS7MGk

Bullenbär | 07.06.2009, 21:39 Uhr

Denkt Ihr auch mal an die Millionen von Förstern, die nach wie vor mit einem Trabbi Kübel rumgurken müssen? Die müssen natürlich eher befriedigt werden als die wenigen Stadtpendler, ist doch klar ;)

Bogo23 | 07.06.2009, 14:05 Uhr

Natürlich geht das und noch viel mehr
...wenn man mehr Geld in die Forschung und Entwicklung von solchen Autos und der Batterietechnologie stecken würde ;) ...aber Deutsche Vorstände bauen sich lieber für Milliarden Euro Entwicklungsgeld ein Auto mit 16 Zylinder und 1000 PS oder nieschen Produkte wie einen höhergeleten BMW"coupe-kombi" für ab 60TSD Euros und nicht zu vergessen die Deutschen wollen nur eins "Geländewagen am besten mit 600 PS ala BMW X5 und 6 !!!...schliesslich haben wir keine ausgebauten Strassen sondern viel Öd- und Steppenland ^^ ;)

Tachy | 07.06.2009, 11:17 Uhr

Na, geht doch! Die deutschen Automobilhersteller bilden mal wieder das Schlusslicht, selbst schuld.

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