Die Brennstoffzellen-Prototypen, die derzeit auf der nördlichen Hauptinsel Hokkaido Kältetests unterzogen werden, basieren auf dem Geländewagen Nissan X-Trail.
Neue Evolutionsstufe mit 130 kW
Im Vergleich zur bisherigen Evolutionsstufe stieg die Nennleistung der jüngsten X-Trail FCV-Generation nach Angaben von Nissan um das 1,4-fache - in Zahlen ausgedrückt bedeutet dies eine Leistungssteigerung von 90 auf 130 kW. Zugleich schrumpfte die Größe des Brennstoffzellen-Pakets um 25 Prozent (von 90 auf 68 Liter), was den Ingenieuren mehr Freiraum beim Packaging eröffnen soll.
Den Einsatz von teuren Schlüsselmaterialien wie Platin hat Nissan bereits erheblich reduziert, was bereits zu Kostenreduzierungen von 35 Prozent geführt hat. Künftig wollen die japanischen Entwickler auch noch an der Haltbarkeit der Brennstoffzellen-Stacks feilen und diese besser schützen.
Der Brennstoffzellen-Großversuch in Japan ist Bestandteil des "Nissan Green Program 2010", das vornehmlich das Ziel verfolgt, den Schadstoffausstoß der Nissan-Modelle weiter zu verringern und die Recycling-Anteile zu erhöhen.
Nissan auch bei Elektroautos aktiv
Gleichzeitig hat der japanische Hersteller bekannt gegeben, mit greentomatocars, dem führenden britischen Anbieter für umweltschonenden Personentransport, eine Taxiflotte aus Elektrofahrzeugen in London aus der Taufe heben zu wollen. Die genauen Bedingungen der Zusammenarbeit werden jedoch derzeit noch verhandelt.






