Bei Stromerzeugung aus konventionellen Energieträgern wie Kohle gäbe es dagegen keinen Klimavorteil, sagte Röttgen auto motor und sport.
E-Mobilität muss auf regenerativer Energie aufbauen
"Die E-Mobilität entscheidet sich in ihrer CO2-Bilanz daran, ob sie mit regenerativem oder mit konventionellem Strom realisiert wird", sagte der CDU-Politiker. "Konventioneller Strom hat eine CO2-Fracht von ungefähr 115 bis 120 Gramm pro Kilometer. Das ist die CO2-Fracht eines Mittelklassewagens. Wenn der Strom aus regenerativen Quellen kommt, ist man bei fünf Gramm." Deshalb müsse die Stromerzeugung aus nachhaltigen Quellen verstärkt werden. "In der Verknüpfung von regenerativer Energie, Stromerzeugung und Elektromobilität liegt der Schlüssel, dass Elektroautos einen wichtigen Beitrag zur CO2-Reduktion liefern."
Deshalb macht sich Röttgen für eine Verdoppelung der Förderung von Solarstrom stark, wenn er nicht mehr ins Netz eingespeist wird. "Ein Schwerpunkt liegt jetzt darauf, Anreize für die Entwicklung von Batterie und Speichertechniken zu schaffen. Ich habe die Förderung für Solaranlagen der Marktentwicklung angepasst. Aber an einer Stelle will ich sie mehr als verdoppeln, nämlich dann, wenn die Solarenergie, die auf dem Dach erzeugt wird, nicht ins Netz eingespeist wird, sondern vom Haushalt selbst verbraucht wird", kündigt Röttgen in eco drive an. "Das ist ein Anreiz des Staates für die Industrie, neue Batterie- und Speichertechniken für den Eigenverbrauch zu entwickeln, und für den Verbraucher, sich klimaschonend zu verhalten."






