Die einzelnen Öko-Modelle der deutschen Hersteller haben wir schon ausführlich präsentiert. Aber neben Mercedes Blue Efficiency, VW Blue Motion, Ford Econetic, Opel Ecoflex, Skoda Greenline oder Audi e brachten auch Japaner, Koreaner und US-Amerikaner 2008 zahlreiche Sparversionen auf den Markt. Besonders bei den großen SUVs und Pickups der angeschlagenen US-Konzerne sollen Hybrid-Lösungen künftig den Verbrauch mindern. Es wurden aber auch reine Elektroversionen vorgestellt. Bestes Beispiel: der Chevrolet Volt, der ab Ende 2010 gefertigt werden und ab 2011 auch als Opel-Variante in Europa antreten soll.
Doch auch in Deutschland gibt es bereits erste Konzepte zur elektrischen Zukunft: Automobilhersteller Daimler und der Stromversorger RWE haben im September offiziell ihre Kooperation beim Aufbau einer Infrastruktur für Fahrzeuge mit Elektromotor bekanntgegeben. Bis Ende 2009 will RWE in der Bundeshauptstadt rund 500 Stromtankstellen installieren, zudem werde Daimler zunächst gut 100 Kleinwagen an Kunden ausliefern, zunächst einige Elektro-Smart, Anfang 2010 dann auch Mercedes-Benz-Fahrzeuge. Ebenfalls in Berlin lässt GM seine wasserstoffbetriebenen Brennstoffzellen-Fahrzeuge mit neun Partnerfirmen auf ihre Alltagstauglichkeit testen. Der HydroGen4 auf Basis des Chevrolet Equinox hat einen Elektromotor, der Strom von einer wasserstoffbetriebenen Brennstoffzelle erhält.
Und auch der Mini feierte 2008 sein Debüt mit alternativem Antriebskonzept. Premiere feierte das Kultmobil mit Elektromotor auf der Auto Show in Los Angeles. In einer großen Fotoshow fassen wir noch einmal die wichtigsten Öko-Neuheiten des Jahres zusammen.






