Opel RAK e auf der IAA: Elektroflitzer für den Nachwuchs

Opel RAK e

Opel will den automobilen Nachwuchs an die Elektromobilität heranführen und präsentiert dazu auf der IAA das Konzeptfahrzeug Opel RAK e.

Während sich der gestandene Autofahrer mit der Elektromobilität mitunter nur schwer anfreunden kann, scheint unter jungen Leute das Thema Elektroauto deutlich mehr Akzeptanz zu finden. Opel trägt den Gegebenheiten Rechnung und versucht mit dem Opel RAK e-Conceptcar auf der IAA junge Kunden an die Marke zu binden.

Elektroauto für zwei Personen

Im Kielwasser des Opel Ampera soll das Experimentalfahrzeug elektrisches Fahren auch für 16 Jährige interessant machen. Der Tandemzweisitzer - die Passagiere sitzen hintereinander - setzt auf extremen Leichtbau, verkündet Opel, ohne nähere Angaben zum Aufbau zu machen. Mit seinem Elektroantrieb soll der "My first e-Opel" bis zu 120 km/h schnell sein, für die junge Kundschaft wäre eine auf 45 km/h gedrosselte Variante denkbar. Den Spurt von null auf 100 km/h soll der Kabinenroller in 13 Sekunden absolvieren.

Als extrem niedrig stuft Opel auch die Betriebskosten für den Opel RAK e ein. 100 Kilometer sollen nur mit einem Euro das Budget belasten.

Die Optik des Opel RAK e wird von breiten Vorderbau, der schmalen Pilotenkanzel und dem schmalen Heck bestimmt. Hinten werden beide Räder eng an einer Triebsatzschwinge geführt. Die Vorderräder haben eine deutlich breitere Spur und werden an Aufhängungen mit längsliegenden Federbeinen geführt. Hinter dem Kühlergrill im typischen Opel-Design erhebt sich eine Glaskanzel, die bis ins Heck reicht. Das Heck wiederum weist einen starken Einzug auf und endet vor den nahezu freistehenden Hinterrädern. Insgesamt soll der Opel etwa drei Meter lang und knapp 1,20 Meter hoch sein. Zustieg zum Innenraum gewährt eine nach vorne schwenkende Kanzel.

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Uli Baumann

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