Dock+Go bringt mehr Platz und mehr Reichweite
So erhält der Zweisitzer einen andockbaren "Rucksack", der auf einer einzigen Achse rollt. Als Basis dient der Smart Fortwo Electric Drive, es könnte aber auch jedes andere Minicar mit Elektroantrieb in den Genuss des Dock+Go-Systems kommen.
Für den Einsatz als Pizza-Mobil könnte der angehängte Einachser eine Wärmebox mit sich führen, für Handwerker gibt es einen Werkzeugkasten und für den freizeitorientierten Fahrer Stauraum für Camping, Beach oder Golf.
Doch nicht nur ein reiner Anhänger will der Rinspeed Smart Dock+Go sein. Auch stellt er die neuartige Form eines Range Extenders dar. Das "Energy"-Pack könnte nach dem Willen von Rinderknecht mit einem Verbrennungsmotor, mit Akkus oder einer Brennstoffzelle bestückt werden. Die angedockte dritte Achse schiebt den Smart zusätzlich an, gleichzeitig soll die Mehr-Power die Batterie des Zugfahrzeugs laden. Vario-Hybrid nennt Rinspeed das Konzept, das dem Smart einige Kilometer mehr Reichweite bescheren soll. Sind die Akkus leer, kann das gesamte Fahrzeug entweder über eine Steckverbindung oder berührungsfrei über ein Induktionsfeld geladen werden.
Auch beim Elektro-Smart hat Rinspeed Hand angelegt. Der kleine Stadtflitzer rollt mit silbener Lackierung auf 17-Zoll-Felgen mit Goodyear-Leichtlaufreifen zum Genfer Autosalon. Vorne, dort wo normalerweise der Kühlergrill ist, wurde eine Bildschirmbasierte Fläche montiert, über die Nachrichten, Facebook-Inhalte und Mitfahrgelegenheiten ausgestrahlt und mit anderen geteilt werden können.
Der Innenraum wird von schwarzen und roten Materialien dominiert. Das transparente Dach sorgt für viel Helligkeit. Oberhalb der Mittelkonsole prangt ein 12,1-Zoll großer Monitor, das Herzstück des von der Firma Harman entwickelten Infotainment-Systems, das über eine lernende Navigation, Gestensteuerung und eine Intergrationsmöglichkeit für Smartphones verfügt. Iphone und Co. können in der Mitte des Lenkrad angedockt werden und als Zweitmonitor verwendet werden.






