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Tazzari Zero Elektroauto

Elektro-Mini aus Italien

Elektroautos sind eine Option für künftige Mobilität. Bereits 2009 will die italienische Tazzari Group mit dem Zero einen Elektro-Kleinwagen in Serie anbieten.

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Foto: Tazzari

Der Tazzari Zero soll noch 2009 auf den Markt kommen.

Die Pläne der Südländer sind groß. In allen wichtigen europäischen Märkten soll der Zero noch 2009 verfügbar sein. Am Aufbau eines entsprechenden Händlernetzwerks werde bereits gearbeitet, verspricht das Unternehmen mit Sitz in Imola.

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Wenn der Zero zu den Händlern rollt, erwartet die Kunden ein 2,89 Meter langer, 1,55 Meter breiter und 1,40 Meter hoher Zweisitzer mit reinem Elektroantrieb. Für Vortrieb sorgt ein 15 kW starker asynchroner Drehstrommotor an der Hinterachse, der mit seinem maximalen Drehmoment von 150 Nm den 542 Kilogramm schweren Zero in unter fünf Sekunden von Null auf 50 km/h beschleunigen soll. Seine Energie zieht der E-Motor aus einer Li-Io-Fe-Batterie, die an jeder herkömmlichen Steckdose in rund neun Stunden geladen werden kann. Mit einem anderen Ladegerät soll die Ladezeit auf sechs Stunden, bei verfügbarem Drehstrom gar auf knapp eine Stunde sinken.

140 Kilometer abgasfrei

Die Reichweite mit einer Batterieladung gibt Tazzari mit bis zu 140 Kilometer an, die Höchstgeschwindigkeit des Zweisitzers soll bei etwa 90 km/h liegen. Zwei Laderäume sollen mit einem Gesamtvolumen von 160 Liter das Nötigste an Gepäck schlucken. Die gesamte Zuladung des Zero liegt bei 195 Kilogramm. Mit einem in vier Stufen wählbaren Fahrprogramm soll der Zero den eigenen Bedürfnissen angepasst werden können. Race unterstützt eine sportliche Fahrweise; Rain ist auf das Fahren auf nasser Fahrbahn zugeschnitten; Standard ist das Altagsfahrprogram und in Economy wird die maximale Reichweite erzielt.

Unter der kantig gestylten Karosse sorgt ein Grundgerüst aus Aluminiumguß-Profilen für Stabilität. Eine Bremsanlage mit elektrischer Bremskraftverstärkung und vier Scheibenbremsen sichert die Verzögerung.

In Deutschland ist der Tazzari Zero über die Smile AG zu beziehen. Der Preis für das kleine Elektroauto liegt bei 23.990 Euro inklusive einem leistungsstarkem Lithiumbatteriesatz. Hinzu kommen die Überführung mit 299 Euro sowie ein Ladegrät für das 220 Volt-Netz zum Preis von 749 Euro.

Preis unter 20.000 Euro

Virtuell kann der Zero bereits konfiguriert werden. Zur Ausstattung des Elektrominis zählen unter anderem 15 Zoll-Alufelgen mit 175/55er Reifen, ein CD-Radio, eine Wegfahrsperre, ein Glasaufstelldach, Eco-Ledersitze und eine Bordsteckdose. Einen genauen Preis kann Tazzari für den Zero noch nicht nennen. Angepeilt sind aber unter 20.000 Euro.

Autor: Uli Baumann
123 | 09.02.2009, 11:17 Uhr

Gibts das Dingen auch in Schön??
Sieht ja grauenhaft aus, wie ein Krankenfahrstuhl. Lachhaft! Sowas soll die Automobile Zukunft sein? Das ich nicht lache...!

Vollvosten | 06.02.2009, 13:03 Uhr

Ich denke als Stadtauto ist so ein reinelektrisches Fahrzeug eine gut Option. Wer in einer Stadt wohnt und auch dort seinen Arbeitsplatz hat, aber zu bequem ist um mit Fahrrad oder Buss zu fahren ist ein potenzieller Käufer eines Tazzari zeros.
Für die meisten wird sich aber langfristig das Wasserstoffauto, egal ob mit Verbrennungsmotor oder Brennstoffzelle als relevant erweisen, denk ich.
Auf meinem Bolg kannst du abstimmen, welches Antriebskonzept sich in Zukunft durchsetzten wird.

gmathol | 06.02.2009, 06:43 Uhr

Die Probleme des reinen Batterie-Betriebes sind noch gar nicht geloest. Was heisst schon 140 km Reichweite. Wird die volle Leistung abgefordert oder sinken die Aussentemperaturen so hat das Einfluss auf die Reichweite. Lithium ist zwar ein Element das auf der Erde reichlich vorhanden ist aber nur an wenigen Orten in reiner From z. B. verfuegt Bolivien ueber 50% der geschaetzten reinen Lithium-Vorraete.

Dem reinen Batterie-Betrieb gehoert mit der jetzt zu Verfuegung stehenden bezahlbaren Technik nicht die Zukunft. Der Otto-Motor kann mit vielen alternativen Energien-Arten betrieben werden Propan, Butan, Benzin, Ethanol, Methan aber auch Wasserstoff. Hier sollte weitergeforscht bzw. auf bereits vorhandene Alternativen zurueckgegriffen werden.

cim-sd | 04.02.2009, 15:02 Uhr

Der erste elektrische Rollstuhl mit Leichtmetallfelgen! Also, mit ein bisschen Motortuning, Sportsitzen und verdunkelten Scheiben würde ich glatt einen für den Ruhestand kaufen.

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