Hier können Sie sich einloggen oder registrieren.
auto motor und sport TV

Tesla

Tesla will ab 2013 Gewinne einfahren

Tesla-Chef Elon Musk hat große Pläne: Die Bilanz soll ab 2013 mit schwarzen Zahlen glänzen, die Belegschaft will er bis 2012 vervierfachen, den Absatz bis dahin mehr als verzwanzigfachen. Im Interview mit auto motor und sport beschreibt Musk, wie das ablaufen soll.

Bilder
‹ zurück Bild 1 von 59 weiter ›
Foto: Tesla

Tesla-Chef Elon Musk rechnet ab 2013 mit schwarzen Zahlen.

Tesla-Chef Elon Musk rechnet ab 2013 mit schwarzen Zahlen.
Tesla-Chef Elon Musk rechnet ab 2013 mit schwarzen Zahlen. Der Tesla Roadster wurde zum ersten Mal im Juli 2006 prä... Der vom Lotus-Designstudio in England entworfene Zweisitz... Der Tesla Roadster erinnert in einigen Teilen stark an di... Vor allem im Stadtverkehr soll die Elektro-Flunder künft... Ein Hingucker ist der Elektrosportler schon jetzt. In den USA kostet der Tesla Roadster 98.000 Dollar (rund ... In Europa wird er wohl weit mehr kosten: 120.000 Euro nan... Dafür erhalten Tesla-Kundendie von 184 kW auf 221 kW ers... Offen macht der Elektro-Sportler erst richtig Spaß. Anschluss für das Stromkabel. Die Energie wird im Tesla in einer durch Crashsstrukturen... Bei züchtiger Fahrweise verspricht der Hersteller eine R... Ledersitze im Innenraum. Die Rückgewinnung von Bremsenergie trägt zur Sparsamkei... Die Batterie soll eine Lebensdauer von rund 160.000 Kilom... Alu-Einsätze werten das Interieur auf. Wichtige Informationen zum Auto erhälten die Passagiere ... Schon bei 2.000/min soll der aus Taiwan stammende Rotatio... Die Höchstdrehzahl liegt bei 13.500/min. Für die Kraftübertragung reichen dem Tesla zwei Vorwär... Ein Kupplungspedal ist überflüssig. Die Höchstgeschwindigkeit des kurz übersetzten Tesla li... Die Tesla-Ingenieure arbeiten darauf hin, den Ladevorgang... Der Roadster Sport ist noch eine Spur stärker als die Se... Dem normalen Tesla Roadster soll er beim Spurt von Null a... Die 100 km/h soll der Roadster Sport bereits nach 3,7 Sek... Mercedes-Tuner Brabus hat sich dem Roadster bereits angen... Dem Elektro-Sportler macht Brabus vor allem akustisch Beine. Der Space Sound-Generator lässt den ansonsten geräuscha... Auch zwei futurische "Motorklänge" - "Bea... Der Sound Generator passt den Motorklang an die Leistungs... Die in den Grill integrierten Tagfahrlichter werten die F... Auch am Heck werden die runden Leuchten durch mattweiße ... Gewichtsoptimierte Leichtmetallfelgen der in 18 Zoll gehÃ... Carbon-Lufteinlässe runden den Brabus-Tesla in der Seite... Das Interieur ist ebenfalls voll auf Sport getrimmt. Voll bestückte Mittelkonsole. Das Soundsystem ist Teil des Tuning-Programms. Geräuschkulisse aus dem Lautsprecher. Ein Soundprozessor diktiert den Klang. Beim E-Roadster setzt der Elektromotor seine Leistung dir... Tesla will nach dem Roadster auch eine Limousine bauen. Der Viertürer mit coupéartiger Dachlinie soll Ende 2011... Den Preis beziffern die Amerikaner auf weniger als 60.000... Ob das neue Modell auch nach Deutschland kommt, ist noch ... Je nach Modellvariante und Fahrzeugpreis soll eine Reichw... Zur Ausstattung des Tesla Model S gehören unter anderem ... Trotz des Elektroantriebs präsentiert Tesla seine Modell... Tesla-Emblem auf der Rückseite. Der Viertürer mit fünf Sitzplätzen soll in Kalifornien... Erste Praxiserfahrungen in Europa konnten während der Vi... Bei der Öko-Rallye im hohen Norden lagen die eingesetzte... Zwei Elektrosportler als Hingucker: Protoscar Lampo und T... Als Karosserie-Basis dient dem Tesla Roadster das modifiz... Zu was der 221 kW starke Roadster in der Lage ist, konnte... Tesla-Chef Elon Musk bei der Pressekonferenz zum Daimler-... Die Lithium-Ionen-Batterien für die kommende E-Smart-Gen... Außerdem wollen die beiden Unternehmen enger bei der Ent...

"Seit Juli liefert das operative Geschäft von Tesla einen Profit. Und ab 2013 werden wir auch im Gesamtjahr profitabel sein", verspricht Tesla-Chef Elon Musk im Interview mit auto motor und sport. Bis dahin müsse Tesla die Investitionskosten für das neue Model S und den Ausbau der Belegschaft verkraften. Vom Model S - einer Limousine vom Format der Mercedes E-Klasse, die 2012 auf den Markt kommt - will Musk 20.000 Einheiten pro Jahr verkaufen. Preis: rund 50.000 Dollar.

Mehr zum Thema

Tesla Model S Elektro-Limousine von Tesla ab 2011
Daimler/Tesla Daimler steigt bei Tesla ein
Tesla-Chef Musk "Erster europäischer Tesla-Händler öffnet im Juni"
Daimler Verkauf von Tesla-Anteilen an Großaktionär Aabar
Themen
Elektroauto/Elektroantrieb Alles über den Antrieb der Zukunft: Strom

Der Tesla Roadster erhält ein Facelift

In diesem Jahr wird der Absatz jedoch unter 1.000 Einheiten liegen, nachdem Tesla mit 109 Verkäufen im Juli seinen bislang besten Monatsabsatz erreicht hat. "Wir peilen dieses Jahr einen Absatz von 800 Roadstern an, 2010 sollten es etwas mehr werden", sagte Musk. Grund für die niedrigen Zahlen sei unter anderem das Facelift zum "Roadster 2", der dann gleichzeitig alle Anforderungen für den europäischen Markt erfüllen wird.  "Deswegen hatten wir im September das Werk geschlossen. Wir laufen inzwischen auf maximaler Kapazität - von etwa 40 Autos die Woche." Der Roadster auf Basis des Lotus Elise wird rein elektrisch angetrieben und beschleunigt in 3,9 Sekunden auf 60 Miles per Hour.

Tesla: Elektroautos brauchen weniger Service

Die Belegschaft will Musk bis 2012 von derzeit 500 auf 2.000 Mitarbeiter ausbauen - allein in Entwicklung und Produktion. Auch das Vertriebsnetz soll wachsen: "Kommendes Jahr sollten wir bis zu zehn Händler in Europa und zehn weitere in Nordamerika haben." Den Hinweis, dass Hersteller wie Volkswagen allein in Deutschland mehr als 2.000 Händlerbetriebe haben, kommentiert Musk gelassen: "Elektroautos brauchen nicht so viel Service wie herkömmliche Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor; es gibt zum Beispiel keine Ölwechsel. Und Software-Updates funktionieren über Fernwartung."

Mitte des Jahres hatten sich Daimler und Großaktionär Abu Dhabi mit knapp zehn Prozent an Tesla beteiligt . "Die Zusammenarbeit mit Daimler läuft immer besser", so Musk. Tesla, der jüngste Autobauer der Welt, profitiere vor allem von der Einkaufsmacht des ältesten Branchenriesen, daneben auch von der Erfahrung in der Entwicklung und beim Produktionsanlauf.

auto motor und sport-Kongress
am 15.April 2010
Umwelt und Technik für die Mobilität der Zukunft. Hier alle Informationen

Tesla braucht keine neuen Investoren

Neue Investoren suche Tesla nicht: "Nein, wir sind jetzt schon überkapitalisiert", sagt Musk. Kein Wunder. Im September hat sich der Finanzinvestor Fjord Capital Management mit 82,5 Millionen Dollar an dem Start-Up beteiligt. Und aus einem 25 Milliarden Dollar schweren Kreditprogramm des US-Energieministeriums, mit dem die Entwicklung umweltfreundlicher
Fahrzeuge vorangetrieben werden soll, bekam Tesla zuvor einen Kredit über 465 Millionen Dollar.

Autor: Harald Hamprecht
Daimler und Tesla: Eine Kooperation mit Zukunft?


Forza_Elektro | 14.10.2009, 00:49 Uhr

Verständlich, dass in Zeiten, da sich die Dinge ändern, so mancher irritiert ist. Verunsichert. Oder auch verärgert.

Schön, dass solche Menschen im Internet unendliche Weiten vorfinden, ihre gefühlte Insuffizienz durch anonyme Pöbeleien zu kompensieren.

Leider bin ich (noch) nicht in der Lage, einen Tesla zu fahren. Aber trotzdem überzeugt, das dessen Antriebstechnik künftige Fahrzeuggenerationen prägen wird.

Und mit dieser Überzeugung sind wir in diesem Forum vermutlich noch in der Minderheit. Aber zu glauben, das es hier nur einen oder zwei Teilnehmer gibt, die diese Überzeugung teilen, ist naiv.

Teslafahrer | 13.10.2009, 19:29 Uhr

Nur um das klarzustellen. Ich habe meinen Tesla im Sommer 2008 bestellt und fahre ihn seit diesem Sommer. Eigentlich wollte ich nur bei gutem Wetter fahren, aber entgegen meines Vorsatzes zur Schonung bin ich seitdem fast immer damit unterwegs, während meine Benzinschleuder in der Garage steht. Es macht einfach zuviel Spass! Ich kann es kaum erwarten, bis das Model S da ist.
Die dröge Reaktion der Konzerne kann ich grundsätzlich verstehen: Wenn sie nach und nach auf Elektroautos umsteigen, sind ihre schönen Patente für Verbrennungsmotoren nichts mehr wert. Ein Großteil des Personals sowohl in den Konzernen, als auch an Tankstellen, in Werkstätten und sonstigen auf Verbrennungsmotoren ausgerichteten Bereichen wird nicht mehr bzw. in anderen Bereichen benötigt. Das ist das tatsächliche Problem, dass die Elektroautos hemmt. Deshalb mussten mit Tesla auch Outsider kommen, um funktionierende Technologie vorzustellen. Die Konzerne wollen das Elektroauto einfach nicht.

Fordson2 | 13.10.2009, 14:24 Uhr

Das Internet, unendliche Weiten zum Verbreiten von fachlichem Blödsinn:
Es läuft geräuschlose 200kmh: Nein, kein Auto der Welt läuft geräuschlos, außer im Weltraum ;-) Außerdem machen bei 200 die Reifen das Geräusch.
hat Platz für 5+2 Personen: Jein, +2 sehr kleine Kinder
lädt in 45 Minuten zu 6 Euro für 400km: Nein, Quick Charge geht nur bis 80 Prozent, dann muss die Ladespannung heruntergefahren werden. Die dafür benötigten 480 V gibt es nicht über normalen Dreiphasen-Wechselstrom.
und ist in 4,8 sek von 0 auf 100: Nein, in 5,8 Sekunden (5,6s 0-60 mph) (siehe Tesla Homepage) Ist Lesen denn so schwer????? @Teslafahrer, Forza_Elektro: Pseudowechsel helfen auf Dauer auch nicht ;-)

Forza_Elektro | 13.10.2009, 10:38 Uhr

Die mentale Blockade in den Köpfen einiger Verbrenner geht ja sogar soweit, einem zukunftsorientierten, prosperierenden Unternehmen wie Tesla nichts zuzutrauen, während soeben GM auf Kosten von 50.000.000.000 Dollar (in Worten: fünfzig Milliarden Dollar) der amerikanischen Steuerzahler seine Altlasten abgeben konnte.

Manche Rindviecher laufen ihrem Schlächter wirklich freiwillig in die Arme ...

Teslafahrer | 13.10.2009, 10:09 Uhr

Allen Unkenrufen zum Trotz lebt Tesla, wächst und gedeiht. Und das trotz der massiven Verunsicherungs-Publicity seit der Ankündigung des Roadster. Zuerst hieß es "Die schaffen es nie". Dann war der Roadster da und es wurden die wildesten Geschichten über explodierende Akkus verbreitet. Jeder Bericht über den Roadster war mit mindestens einem Fragezeichen versehen. Teilweise (siehe Top Gear) wurden in der Berichterstattung Probleme fingiert, um den Roadster im schlechterem Licht dastehen zu lassen. Als die Finanzkrise kam, wurde Tesla wegen der Liquiditätsprobleme totgeschrieben. Jetzt läuft die Produktion des Roadster wieder in ruhigen Bahnen und nun richtet sich der Pessimismus gegen das Model S. Natürlich.
Während die automobilen Außenseiter von Tesla ein echte Elektroautos fleißig ausliefern, kommen die großen Konzerne nicht aus dem Quark und kündigen Feldversuche und in Jahren die Produktion von neuen Elefantenrollschuhen mit Elektro- oder Hybridantrieb an. Jämmerlich!

auto motor und sport-TV

Renault Mégane RS vs VW Scirocco R vs Seat Leon Cupra

Topstories


Auto & Umwelt
Alles zum Umwelt, CO2, Hybridantrieb, Autogas und Wasserstoff
Schmidts F1-Blog: Gebt den Neulingen eine Chance
Von Michael Schmidt Die neuen Teams fahren in einer eigenen Liga. Karun Chandhok, dem Langsamsten, fehlten 10,3 Sekunden auf Fernando Alonso, den Schnellsten. Timo Glock war als Sieger des Debütantenclubs 2,7 Sekunden langsamer als der schlechteste Fahrer in einem Auto der arrivierten Teams. Ist das noch Formel mehr...


VW