Tesla
Tesla will ab 2013 Gewinne einfahren
Tesla-Chef Elon Musk hat große Pläne: Die Bilanz soll ab 2013 mit schwarzen Zahlen glänzen, die Belegschaft will er bis 2012 vervierfachen, den Absatz bis dahin mehr als verzwanzigfachen. Im Interview mit auto motor und sport beschreibt Musk, wie das ablaufen soll.
"Seit Juli liefert das operative Geschäft von Tesla einen Profit. Und ab 2013 werden wir auch im Gesamtjahr profitabel sein", verspricht Tesla-Chef Elon Musk im Interview mit auto motor und sport. Bis dahin müsse Tesla die Investitionskosten für das neue Model S und den Ausbau der Belegschaft verkraften. Vom Model S - einer Limousine vom Format der Mercedes E-Klasse, die 2012 auf den Markt kommt - will Musk 20.000 Einheiten pro Jahr verkaufen. Preis: rund 50.000 Dollar.

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Der Tesla Roadster erhält ein Facelift
In diesem Jahr wird der Absatz jedoch unter 1.000 Einheiten liegen, nachdem Tesla mit 109 Verkäufen im Juli seinen bislang besten Monatsabsatz erreicht hat. "Wir peilen dieses Jahr einen Absatz von 800 Roadstern an, 2010 sollten es etwas mehr werden", sagte Musk. Grund für die niedrigen Zahlen sei unter anderem das Facelift zum "Roadster 2", der dann gleichzeitig alle Anforderungen für den europäischen Markt erfüllen wird. "Deswegen hatten wir im September das Werk geschlossen. Wir laufen inzwischen auf maximaler Kapazität - von etwa 40 Autos die Woche." Der Roadster auf Basis des Lotus Elise wird rein elektrisch angetrieben und beschleunigt in 3,9 Sekunden auf 60 Miles per Hour.
Tesla: Elektroautos brauchen weniger Service
Die Belegschaft will Musk bis 2012 von derzeit 500 auf 2.000 Mitarbeiter ausbauen - allein in Entwicklung und Produktion. Auch das Vertriebsnetz soll wachsen: "Kommendes Jahr sollten wir bis zu zehn Händler in Europa und zehn weitere in Nordamerika haben." Den Hinweis, dass Hersteller wie Volkswagen allein in Deutschland mehr als 2.000 Händlerbetriebe haben, kommentiert Musk gelassen: "Elektroautos brauchen nicht so viel Service wie herkömmliche Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor; es gibt zum Beispiel keine Ölwechsel. Und Software-Updates funktionieren über Fernwartung."
Mitte des Jahres hatten sich Daimler und Großaktionär Abu Dhabi mit knapp zehn Prozent an Tesla beteiligt . "Die Zusammenarbeit mit Daimler läuft immer besser", so Musk. Tesla, der jüngste Autobauer der Welt, profitiere vor allem von der Einkaufsmacht des ältesten Branchenriesen, daneben auch von der Erfahrung in der Entwicklung und beim Produktionsanlauf.
| am 15.April 2010 | |
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Tesla braucht keine neuen Investoren
Neue Investoren suche Tesla nicht: "Nein, wir sind jetzt schon überkapitalisiert", sagt Musk. Kein Wunder. Im September hat sich der Finanzinvestor Fjord Capital Management mit 82,5 Millionen Dollar an dem Start-Up beteiligt. Und aus einem 25 Milliarden Dollar schweren Kreditprogramm des US-Energieministeriums, mit dem die Entwicklung umweltfreundlicher
Fahrzeuge vorangetrieben werden soll, bekam Tesla zuvor einen Kredit über 465 Millionen Dollar.
Verständlich, dass in Zeiten, da sich die Dinge ändern, so mancher irritiert ist. Verunsichert. Oder auch verärgert.
Schön, dass solche Menschen im Internet unendliche Weiten vorfinden, ihre gefühlte Insuffizienz durch anonyme Pöbeleien zu kompensieren.
Leider bin ich (noch) nicht in der Lage, einen Tesla zu fahren. Aber trotzdem überzeugt, das dessen Antriebstechnik künftige Fahrzeuggenerationen prägen wird.
Und mit dieser Überzeugung sind wir in diesem Forum vermutlich noch in der Minderheit. Aber zu glauben, das es hier nur einen oder zwei Teilnehmer gibt, die diese Überzeugung teilen, ist naiv.
Nur um das klarzustellen. Ich habe meinen Tesla im Sommer 2008 bestellt und fahre ihn seit diesem Sommer. Eigentlich wollte ich nur bei gutem Wetter fahren, aber entgegen meines Vorsatzes zur Schonung bin ich seitdem fast immer damit unterwegs, während meine Benzinschleuder in der Garage steht. Es macht einfach zuviel Spass! Ich kann es kaum erwarten, bis das Model S da ist.
Die dröge Reaktion der Konzerne kann ich grundsätzlich verstehen: Wenn sie nach und nach auf Elektroautos umsteigen, sind ihre schönen Patente für Verbrennungsmotoren nichts mehr wert. Ein Großteil des Personals sowohl in den Konzernen, als auch an Tankstellen, in Werkstätten und sonstigen auf Verbrennungsmotoren ausgerichteten Bereichen wird nicht mehr bzw. in anderen Bereichen benötigt. Das ist das tatsächliche Problem, dass die Elektroautos hemmt. Deshalb mussten mit Tesla auch Outsider kommen, um funktionierende Technologie vorzustellen. Die Konzerne wollen das Elektroauto einfach nicht.
Das Internet, unendliche Weiten zum Verbreiten von fachlichem Blödsinn:
Es läuft geräuschlose 200kmh: Nein, kein Auto der Welt läuft geräuschlos, außer im Weltraum ;-) Außerdem machen bei 200 die Reifen das Geräusch.
hat Platz für 5+2 Personen: Jein, +2 sehr kleine Kinder
lädt in 45 Minuten zu 6 Euro für 400km: Nein, Quick Charge geht nur bis 80 Prozent, dann muss die Ladespannung heruntergefahren werden. Die dafür benötigten 480 V gibt es nicht über normalen Dreiphasen-Wechselstrom.
und ist in 4,8 sek von 0 auf 100: Nein, in 5,8 Sekunden (5,6s 0-60 mph) (siehe Tesla Homepage) Ist Lesen denn so schwer????? @Teslafahrer, Forza_Elektro: Pseudowechsel helfen auf Dauer auch nicht ;-)
Die mentale Blockade in den Köpfen einiger Verbrenner geht ja sogar soweit, einem zukunftsorientierten, prosperierenden Unternehmen wie Tesla nichts zuzutrauen, während soeben GM auf Kosten von 50.000.000.000 Dollar (in Worten: fünfzig Milliarden Dollar) der amerikanischen Steuerzahler seine Altlasten abgeben konnte.
Manche Rindviecher laufen ihrem Schlächter wirklich freiwillig in die Arme ...
Allen Unkenrufen zum Trotz lebt Tesla, wächst und gedeiht. Und das trotz der massiven Verunsicherungs-Publicity seit der Ankündigung des Roadster. Zuerst hieß es "Die schaffen es nie". Dann war der Roadster da und es wurden die wildesten Geschichten über explodierende Akkus verbreitet. Jeder Bericht über den Roadster war mit mindestens einem Fragezeichen versehen. Teilweise (siehe Top Gear) wurden in der Berichterstattung Probleme fingiert, um den Roadster im schlechterem Licht dastehen zu lassen. Als die Finanzkrise kam, wurde Tesla wegen der Liquiditätsprobleme totgeschrieben. Jetzt läuft die Produktion des Roadster wieder in ruhigen Bahnen und nun richtet sich der Pessimismus gegen das Model S. Natürlich.
Während die automobilen Außenseiter von Tesla ein echte Elektroautos fleißig ausliefern, kommen die großen Konzerne nicht aus dem Quark und kündigen Feldversuche und in Jahren die Produktion von neuen Elefantenrollschuhen mit Elektro- oder Hybridantrieb an. Jämmerlich!




















































