Mit dem Auris HSD Hybrid zeigt Toyota auf der IAA eine Studie des Mitte 2010 kommenden Vollhybrid-Serienmodells auf Basis des Toyota Auris.
Toyota Auris Hybrid-Studie auf der IAA
Der Antriebsstrang des Auris Hybrid basiert weitestgehend auf dem aus dem neuen Toyota Prius. Damit soll der Auris in knapp zehn Sekunden von Null auf 100 km/h beschleunigen können.Gefahren werden kann in vier verschiedenen Modi - im rein elektrischen Betrieb soll der Auris bis zu zwei Kilometer abgasfrei weit kommen. Im gemischten Betrieb soll der CO2-Ausstoß bei 89 g/km, der Verbrauch bei 3,8 Liter liegen.
Leicht aerodynamisch überarbeitet zeigt sich die Optik des Auris Hybrid. Die Studie trägt eine neu gezeichnete Frontschürze mit einem modifizierten Kühlergrill, neuen Lufteinlässen und neu geformten Nebelscheinwerfern. Die Fahrzeughöhe wurde durch kürzere Federn um 20 Millimeter reduziert. Sämtliche Hybrid-Embleme auf der Karosserie wurden zudem blau hinterlegt. Die Scheinwerfer arbeiten, wie auch die Rückleuchten, mit energiesparender LED-Technik. Ebenso aerodynamisch optimiert wurden die 18 Zoll-Leichtmetallfelgen, der nun vollverkleidete Unterboden, der neue Heckdiffusor und der Heckspoiler. Das gläserne Dach der Toyota Auris Hybrid-Studie ist mit Solarmodulen bestückt, die ihren Teil zur Energiegewinnung beitragen sollen. Solarzellen auf dem Armaturenbrett speisen kleinere Verbraucher im Innenraum.
Dieser wiederum erstrahlt in blauem Leder. Blau sind auch die Instrumente hinterleuchtet. Für Kontraste sorgen die Pedale aus Aluminium und weiß lackierte Belüftungsdüsen. Das Lenkrad wurde für mehr Bewegungsfreiheit unten abgeflacht.
Neu ist auch der Produktionsstandort für den Auris Hybrid, der als erster Hybrid in Europa im britischen Werk in Burnaston vom Band laufen wird. Zugleich ist der Auris Hybrid der erste Schritt zur Ausweitung des Hybridkonzepts auf das komplette Toyota-Modellangebot.
Toyota Prius als Plug-In-Variante
Ebenfalls auf der IAA debütieren wird die Plug-In-Variante des neuen Toyota Prius. Dieser soll seine neue Lithium-Ionen-Batterie auch an einer Steckdose in nur 1,5 Stunden aufladen können und so auch Kurzstrecken bis zu 20 Kilometer mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 100 km/h im rein elektrischen Modus bewältigen können. Dadurch sinkt auch der durchschnittliche CO2-Ausstoß auf unter 60 g/km. Bereits Anfang 2010 sollen 150 der rund 500 Prius Plug-In-Modelle in einem Feldversuch in Europa an ausgewählte Flottenkunden verleast werden.






