Es ist noch nicht lange her, da war die Anschaffung eines Autos mit der Basis-Motorisierung die günstigste Möglichkeit, auf eigener Achse von A nach B zu kommen.
Heute gibt es nicht nur bei Mercedes, Skoda und VW Modelle, die zwar in der Anschaffung meist einige hundert Euro teurer sind als das Einstiegsmodell, aber dafür extrem knauserig mit dem Sprit umgehen sollen. Übrigens ohne Leistungs- oder Drehmomentverzicht, denn die Sparsamkeit wird in aller Regel durch länger übersetzte Getriebe, rollwiderstandsoptimierte Reifen, verbesserte Aerodynamik, Änderungen am Motormanagement und Feinschliff im Detail erzielt.
Auf Effizienz getrimmt
Ob diese besonders auf Effizienz getrimmten Spar-Varianten genügsamer sind als die Ausgangsmodelle, hat auto motor und sport an drei Paarungen überprüft. Mercedes schickt die C-Klasse als aufgeladenen Benziner ins Rennen, bei Skoda und VW kommen die Erfolgsmodelle Fabia und Passat dagegen mit Turbo-Dieselmotoren.
Um tatsächlich aussagekräftige Verbrauchswerte zu erzielen, wurden die Pärchen auf identischen Strecken jeweils direkt hintereinander gefahren. Außerdem wechselten die Fahrer ständig, um ihren Einfluss auf das Ergebnis zu eliminieren.
Die Verbrauchswerte können durchaus überraschen, weil die Vorteile der Öko-Versionen erfreulich hoch, die Nachteile dagegen im täglichen Leben kaum zu spüren sind. So hat Sparen nichts mit Verzichten zu tun.






