Drei Energiespar-Reifen renommierter Premium-Hersteller stellen sich im aktuellen auto motor und sport-Vergleich ihren konventionellen Pendants. Bei der Rollwiderstandsmessung dominieren erwartungsgemäß die Eco-Reifen. Der Michelin Energy Saver und der Goodyear Efficient Grip markieren die Bestwerte, während der Pirelli P6 nur unwesentlich besser ist als sein konventionelles Pendant.
Schwächen auf nasser Fahrbahn
Bei den dynamischen Tests auf trockener Fahrbahn erreichen die Eco-Modelle ähnlich gute Testergebnisse. Unterschiede zeigten sich erst auf nasser Fahrbahn. Beim Nassbremsen schafft es der Eco-Pirelli P6 mit einem Bremsweg von 43,80 Metern aus Tempo 100 auf Platz 1, gemeinsam mit dem konventionellen Michelin P7. Schwächster Reifen ist hier der Michelin Energy Saver mit 45,90 Metern.
Schwächen auch bei Aquaplaning: Die Eco-Reifen schwimmen schon bei niedrigeren Geschwindigkeiten auf und verlieren den Bodenkontakt. Während der konventionelle Good Year Opti Grip erst bei Tempo 86,50 aufschwimmt, verliert als bester Eco-Reifen der Pirelli P6 schon bei 81,5 km/h den Bodenkontakt. Schlechtester im Aquaplaning-Test war der Michelin Energy Saver, der schon bei 77,5 km/h aufschwimmt.
Fazit: Hat die Fahrsicherheit die höchste Priorität, belegen die drei konventionellen Reifen im Test mit dem Urteil "sehr empfehlenswert" die ersten drei Plätze. Dahinter folgen, eng beisammen liegend, die drei Eco-Modelle mit dem Urteil "empfehlenswert".






