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Ford Kuga 2.0 TDCi

Ford Kuga 2.0 TDCi: Trendy 4x4

Ford Kuga 2.0 TDCi
Foto: Achim Hartmann, Hardy Mutschler

Mit Erleichterung stellt man fest, dass dies die einzige Bedienschrulle des Kuga ist. Ansonsten findet man ein aufgeräumtes, klar gestaltetes Cockpit vor, in dem man gerne Platz nimmt. Obwohl teils unterschiedliche Spaltmaße das Auge stören, hat man die einzelnen Funktionen schnell im Griff. Nicht zuletzt, weil das Sony-Radio (1.010 Euro) über einen Bediensatelliten an der Lenksäule verfügt und eine Sprachsteuerung (300 Euro) die Handhabung des Telefons erleichtert. Allerdings reagierten zwei von drei mobilen Navigationssystemen mit Arbeitsverweigerung, weil die Heizdrähte in der Frontscheibe (extra) die GPS-Signale offenbar stark abschirmen. Ein integriertes Gerät (ab 1.615 Euro) war im Testwagen nicht vorhanden.

Transport sperriger Güter unmöglich

Auch an gut nutzbaren Ablagen mangelt es im Kuga. Man weiß nie wohin mit den kleinen Dingen des täglichen Lebens. Dabei ist das Raumangebot für Fahrer und Beifahrer insgesamt gut, erst ab 1,95 Meter Körperlänge wird es knapp. Hinten haben schon deutlich kleinere Personen Probleme, ihre Beine unterzubringen - da bieten selbst kürzere Kompaktwagen mehr Platz. Außerdem sind die Sitze zwar sogar auf längeren Strecken recht bequem, die Bezüge mit ihrem hohen Synthetik-Anteil aber sehr schweißtreibend.

Selbst die Übersicht nach hinten und das Kofferraumvolumen setzen keine Glanzlichter, besonders das kleine Quadermaß schränkt den Transport sperriger Güter ein. Für große Speditionsaufgaben und Sportgeräte ist der Kuga also nicht unbedingt gemacht, aber ganz sicher für die Freude am Fahren. Denn es mag praktischere SUV in dieser Klasse geben, dynamischere hingegen wohl kaum. Er lässt sich flink und zackig wie ein sportlicher Kompakter ums Eck lenken und den Fahrer dabei im Unklaren, ob er gerade nur die Vorder- oder auch die Hinterräder in die Pflicht genommen hat. Denn tückische Reaktionen durch schlagartiges Umschalten von Zwei- auf Allradbetrieb gibt es keine.

Kuga ist sehr fahrsicher und agil

Überhaupt entpuppt sich der Ford als sehr fahrsicher und agil. Bei Elchtest und Slalom ist von seiner hohen Bauart kaum etwas zu spüren, heftige Aufbaubewegungen sind ihm fremd. Sein flinkes Wesen wird dabei nicht mit übertriebener Härte erkauft. Tatsächlich wirkt die Federung ausgewogen, nicht sänftenweich und trotzdem angenehm schluckfreudig.

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