Supersportler schalten sequenziell - nicht nur in der Formel 1. Die automatisierten Schaltgetriebe haben sich durchgesetzt, weshalb sich mancher gewundert haben mag, dass BMW beim neuen M3 zunächst einmal mit einer ganz konventionellen Schaltbox antrat. Jetzt gibt es wieder ein sequenzielles Getriebe, im Gegensatz zu der beim Vorgänger verwendeten Ausführung allerdings mit Doppelkupplung. Und das - keine Frage - ist die Technik, der die Zukunft gehört.
Denn mit Doppelkupplung entfällt die Zugkraftunterbrechung beim Schalten; der Wechsel der Übersetzung erfolgt so weich, dass er nur noch am Drehzahlsprung wahrgenommen wird. Das verbessert den Komfort vor allem im Automatikmodus, der bei den sequenziellen Getrieben der ersten Gene- ration nur eine wenig befriedigende Notlösung darstellt. Der neue M3 schaltet automatisch ähnlich sanft wie eine klassische Wandlerautomatik.
Schaltgeschwindigkeit in sechs Stufen
Der wirkliche Spaß beginnt aber erst, wenn der Fahrer das Getriebe als das begreift, was es tatsächlich ist: ein Schaltgetriebe, bei dem man nicht mehr kuppeln muss. Die Schaltgeschwindigkeit kann in sechs Stufen reguliert werden - im langsamsten Modus wird das Schalten kaum spürbar, erst im schnellsten gibt es einen winzigen Ruck, der aber, verglichen mit dem alten SMG-Aggregat, nicht der Rede wert ist.






