Potenzial für Männer mit automobilen Emotionen haben die M-Modelle von BMW genug zu bieten. Da macht der neue M6 keine Ausnahme. Wer aber glaubt, er sei lediglich eine Art M5 im Gewand des Sechser- Coupés, den belehrt dieser BMW rasch eines Besseren.
Obgleich der Sechser die gleiche Technik nutzt wie sein Limousinen-Pendant, fährt er sich völlig anders. „Wir haben den M6 ganz bewusst wesentlich sportlicher ausgelegt als den M5“, bestätigt Gerhard Richter, für die Technik zuständiger M-Geschäftsführer.
Der Grund dafür ist klar: Der M6 soll in Revieren wildern, die bislang hochkarätigen Sportwagen vom Schlage eines Porsche 911, Maserati Coupé oder gar dem Ferrari F 430 vorbehalten waren. Technisch kann der M6 da gut mithalten. Unter seiner langen Haube steckt ein kurzhubiger, hochdrehender (8250/min) Fünfliter-Zehnzylinder mit allen Finessen eines supermodernen Hochleistungs-Triebwerks. Er bringt es auf 507 PS bei 7750 Touren und entwickelt 520 Newtonmeter Drehmoment bei stolzen 6100 Umdrehungen.
Im Gegensatz zu den meisten Konkurrenten bietet der M6 seinem Fahrer die Wahl zwischen verwirrend vielen Fahrprogrammen, die nicht weniger als 279 Kombinationsmöglichkeiten gestatten (siehe Heft 3/2005, Seite 54). Regeln lassen sich Motorund Getriebedynamik sowie die Kennlinien für ESP (zwei) und Stoßdämpfer (drei). Die Verstellung erfolgt mit Tasten auf der Mittelkonsole und teilweise per i-Drive-Knopf in Untermenüs der Kommunikations- Zentrale.






