Einer guten Tradition folgend bietet Citroën seine großen Modelle auch als Kombi an. Das war zuletzt bei Xantia und XM der Fall, jetzt ist vom Nachfolger C5 ebenfalls die Variante mit großem Kofferraum verfügbar.
Aber anders als bei früheren Modellen fällt das Karosseriedesign konventionell aus. Wer Avantgarde sucht, muss unter das Blech blicken. Ein Fahrwerk ohne Stoßdämpfer verspricht bei allen C5 viel Komfort, ein Benzinmotor mit Direkteinspritzung im 51.047 Mark teuren Modell C5 2.0 HPi soll günstigen Verbrauch und Mittelklasse-Platzangebot für Passagiere mit Reisgepäck vereinen.
Seine Technik verspricht einen Spritkonsum, der um etwa zehn Prozent unter dem normaler Ottomotoren liegt – zur Freude von Natur und Urlaubskasse.
140 PS leistet der Zweiliter-Vierzylinder des C5 bei 6.000/min. Bei dieser Drehzahl hat die Einspritztechnik allerdings keine Chance, ihr Potenzial zu beweisen. Eher schon bei 4.000/min, hier liegt das maximale Drehmoment von 192 Newtonmeter. Dem Drehmoment steht mit 1,5 Tonnen allerdings ein stattliches Leergewicht gegenüber. Schließlich treiben in der getesteten Exclusive-Version zahlreiche elektrische Helfer das Gewicht nach oben. Voll beladen wandelt sich der C5 Kombi gar zum Zweitonner. Aber schon mit wenig Gepäck muss an leichten Autobahnsteigungen der vierte Gang bemüht werden, um einen Überholvorgang mit Anstand zu Ende zu führen.
Citroen C5 2.0 HPI: Schwebendes Verfahren
Lassen sich Komfort und Sparsamkeit kombinieren? Mit dem Benzindirekteinspritzer und dem Hydractive-Fahrwerk hat Citroën es im C5 2.0 HPi Kombi versucht.
Autor: Christian Bangemann





