Nachdem sich Daewoos Verkaufszahlen 2002 in Deutschland im Keller befanden, geht es für die Koreaner im GM-Imperium zurzeit mit kräftigen Zuwächsen wieder aufwärts. Einer der Hoffnungsträger: die zweite Auflage des Nubira, potenzieller Konkurrent von Opel Astra- und Ford Focus-Stufenheck. Leidenschaftliche Aufpreislistenleser dürften sich vom Topmodell 1.8 CDX indes mit Schaudern abwenden. Daewoo stattet den 16 550 Euro teuren Viertürer bereits serienmäßig mit Klimaautomatik, elektrischen Fensterhebern, Stereoanlage samt CD-Wechsler sowie Zentralverriegelung mit Fernbedienung aus. Um den Befehl fürs Scheibenwischen kümmert sich ein Regensensor, das Wegwischen angejahrten Designs übernahm Pininfarina. Er verpasste dem Nubira CDX einen europäisch geprägten Mix aus Versatzstücken zeitgenössischer Prägung. Das klappt auch im Innenraum, der Nubira irritiert Novizen weder mit gewöhnungsbedürftigem Styling noch Bedienebenen-Overkill.
Daewoo Nubira 1.8 CDX
Mit kompletter Ausstattung und gefälligem Design wirbt der Daewoo Nubira 1.8 CDX um Käufer.
Autor: Jörn Thomas


