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Der gute Pott

Brabus CLK 6.1

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Der Bottroper Tuner Brabus schenkt dem Mercedes CLK ordentlich ein. 6,1 Liter Hubraum sind für 426 PS gut.

07.02.2003 Michael Orth Powered by

Rundenzeiten Kleiner Kurs Hockenheim
Eine äußerst coole Vorstellung
Eine Temperatur von nur drei Grad Celsius wurde am Testtag in Hockenheim gemessen. Nicht nur eingedenk dieser Bedingungen ist die Zeit von 1.17,9 min für ein Auto dieser Gewichtsklasse beachtlich. Im Vergleich zum Mercedes CLK 55 AMG war der Brabus CLK 6.1 zwar an manchen Messpunkten langsamer, doch macht er die Verluste durch die standfesten, sehr gut ver-zögernden Bremsen und sein hervorragendes Beschleunigungsvermögen wieder wett. Gerade das aber ist aus den Kurven heraus nicht eben einfach nutzbar, da die Automatik zuweilen mit ihrem selbsttätigen Herunterschalten überrascht und so zu erhöhter Vorsicht mahnt.

Auf den Punkt gebracht
Brabus bietet mit dem CLK 6.1 ein gelungenes Gesamtpaket, das kaum Wünsche offen lässt. Vor allem der V8 liefert mit knapp 6,1 Liter Hubraum Schub in allen Drehzahlbereichen, läuft dabei jedoch sehr kultiviert und klingt schlichtweg betörend. Das Fahrverhalten zeigt sich ausgewogen, und dank Differenzialsperre steigt die sportliche Eignung des Coupés beträchtlich. Allerdings verlangt der CLK 6.1 im Grenzbereich auch wesentlich mehr Achtsamkeit als die Serie. Ein noch höheres Niveau als die Fahrzeugqualität erreicht der Preis. Je nach Ausstattung kostet das Auto bis knapp 140.000 Euro. Zum Vergleich: Ein CLK 55 AMG ist ab 77.000 Euro zu haben. Der hingegen verfügt nicht über eine Sperre und bleibt auch in den Fahrleistungen klar zurück.

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