Chrysler, die Mutterfirma der Marke Dodge, importiert den Durango nicht nach Deutschland. Mit den beiden Jeep-Modellen Cherokee und Grand Cherokee glaubt man, das Marktsegment starker Geländewagen hinreichend abzudecken.
Wer den Durango haben möchte, ist auf den freien Importeur angewiesen – der Testwagen stammte von der Firma Schlenz in Dornstadt. Eine kleine Lücke läßt sich für den Durango ausmachen. Er erfüllt höhere Platzansprüche als der Grand Cherokee, bleibt aber in seinen äußeren Abmessungen unter den Allradriesen, wie sie beispielsweise Chevrolet (Tahoe) anbietet. Mit einer dritten Sitzbank ist der Dodge in der Lage, bis zu sieben Personen zu befördern, wobei jene ganz hinten allerdings nicht auf Sitzkomfort hoffen dürfen. Technisch ist der Durango auf die konservative amerikanische Käuferschicht zugeschnitten, die ihren Truck gern so simpel und so robust hätte wie einen Planwagen aus der Pionierzeit. Schraubenfedern an der hinteren Starrachse, permanent aktiver Allradantrieb?
Dodge Durango 5.9 V8
In den USA ist er ein großer Erfolg, weil er dort so gut in die Autolandschaft passt: der Dodge Durango mit 5,9 Liter-Achtzylindermotor.
Autor: Götz Leyrer



