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Düchting-Audi R8 Clubsport

Sportlicher Straßen-Feger mit exzellentem Handling

Foto: Rossen Gargolov 13 Bilder

Ohne Eingriffe am V8-Treibsatz, aber mit sorgfältigem Feintuning an Fahrwerk, Rädern und Abgasanlage stärkt Düchting Motorsport die sportlichen Gene des Straßen-R8. So wird der Allradler zum Fall für Clubsport-Fans.

06.12.2008 Anja Wassertheurer Powered by

„Ungemein neutral und spurstabil. Keine Ausfallschritte. Super Handling. Fahrsicherheit 1+.“ Begeisterter lesen sich Eintragungen auf der gelben Testkarte selten. Dass der Düchting-Audi R8 Clubsport den sport auto-Chef (Horst von Saurma) zu solchem Überschwang hinzureißen vermag, ist einem aufs Wesentliche konzentrierten Maßnahmenpaket zu verdanken. Kernstück des Ganzen ist das von Bilstein zugelieferte Clubsportfahrwerk B16 CSC, das Setup-Varianten von „Sportlich Straße“ bis „Clubsport Racing“ offeriert. Es lässt den Allradler im Verbund mit den auf exklusiven BBS-Felgen montierten Dunlop SportMaxx GT und verstellbaren Stabis sehr präzise agieren und senkt die Rundenzeit in Hockenheim im Vergleich zum Pirelli P Zero-bereiften Serienauto um acht Zehntelsekunden.

Wer sich im Rennsport Kompetenz angeeignet hat, kann und sollte diese auch in der Clubsport-Szene nutzen. Diesem Credo war der deutsche Donkervoort-Importeur Michael Düchting auf seinem angestammten Terrain stets treu. Was lag also näher, als im engen Schulterschluss mit den Partnern des 24h-Projekts auch in Sachen Straßen-R8 Nägel mit Köpfen zu machen und ein für Sportfahrer attraktives Paket zu schnüren?

Über 100 verschiedene Kennlinienpaare

Mit den Erfahrungswerten aus der VLN haben deshalb die Bilstein-Ingenieure ein für den sportlichen Einsatz gedachtes Fahrwerk entwickelt, das über 100 verschiedene Kennlinienpaare auf zwei Einstellrädern verfügt. Für die perfekte Konfigurierung der Zug- und Druckstufe stehen je zehn definierte Klicks parat. Mittels eines Gewindes lässt sich die Fahrzeughöhe dem individuellen Bedarf anpassen.

Zwecks Gewichtsoptimierung wurden die Federteller und Kontermuttern aus einer Aluminiumlegierung gefertigt. Bei ersten Testfahrten auf dem Kleinen Kurs in Hockenheim zeigte sich der mit dem 3.850 Euro teuren Unterbau versehene Clubsport-Audi denn auch blendend aufgelegt.

Im Verbund mit einstellbaren Stabilisatoren vorn und hinten und den auf dreiteiligen BBS-Rädern im 19-Zoll-Format montierten Dunlop SportMaxx GT der Dimension 235/35 R 19 vorn und 315/30 R 19 hinten durcheilte der leistungstechnisch auf Serienstand operierende Düchting-R8 das Hockenheimer Rund in 1.12,7 Minuten. Damit war das Paderborner Clubsport-Auto in etwa gleich schnell wie der werksseitig mit Pirelli P Zero Corsa ausgerüstete Supertestwagen. Dem zum Vergleich mit dem Porsche 911 Carrera 4S angetretenen Pirelli P Zero-bereiften Serien-R8 nahm der Düchting-Audi gar acht Zehntelsekunden ab. Dass letzterer das automatisierte Schaltgetriebe R-Tronic an Bord hatte, spielte dabei eine untergeordnete Rolle.

In diesem sportlichen Umfeld von weit größerer Bedeutung ist dagegen die von Abgasspezialist Eisenmann geleistete Arbeit. Der in Stuttgart montierte Sportauspuff lässt das Allrad-Coupé freier durchatmen. Und deutlich besser klingen tut der V8-Sauger mit der neuen Anlage auch – sportlich, kernig, satt. Wer sich zusätzlich zu der mit 7.800 Euro inklusive Montage nicht eben preiswerten Soundmachine auch noch die 4.500 Euro teuren Rennsportsitze von Recaro gönnt, dürfte mit seinem R8 für Clubsportveranstaltungen demnach perfekt gerüstet sein.

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