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Erprobung SUV-Reifen Dunlop SP Quattromaxx

Reifen-Härtetest auf der Nordschleife

Reifen-Härttetest auf der Nordschleife SUV Dunlop SP Quattromaxx Foto: Hersteller 5 Bilder

Eine gute Note beim Härtetest auf der Nordschleife ist auch für Reifen Pflicht. sport auto begleitete exklusiv die letzten Testfahrten vor der Markteinführung des neuen SUV-Reifens Dunlop SP Quattromaxx.

18.12.2009 Christian Gebhardt Powered by

Formel 1-Legende Jackie Stewart verpasste der Nürburgring-Nordschleife nicht ohne Grund den legendären Namen "Grüne Hölle". 20,8 Kilometer, 33 Linkskurven, 40 Rechtskurven, Steigungen von bis zu 18 Prozent und Gefälle von maximal elf Prozent - bis heute gilt die Nordschleife nicht nur als anspruchsvollste und schwierigste Rennstrecke der Welt, sondern auch als das Testgelände Nummer eins.

Reifenhersteller nutzen den Nürburgring zu Erprobungszwecken
 
Jahre bevor die Serienproduktion eines Fahrzeugs startet, testen Hersteller Prototypen und Erlkönige bei den sogenannten Industriepoolfahrten auf ihre Dauerhaltbarkeit. Während einer Runde über die Nordschleife am Limit wird ein Fahrzeug fast so stark beansprucht wie auf 200 Kilometern im öffentlichen Straßenverkehr. Doch nicht nur die Autoindustrie, auch die Reifenhersteller nutzen die Eifelachterbahn verstärkt zu Erprobungszwecken. „Der Ring ist ein perfektes Terrain, um neue Produkte im extremsten Härtetest auf ihre Qualität, Haltbarkeit und Fahrbarkeit zu überprüfen“, sagt Dr. Bernd Löwenhaupt, Entwicklungsdirektor bei Dunlop. „Die Nordschleife ermöglicht uns einen guten Vergleich zu früheren Tests und den Leistungen der Mitbewerber.“
 
Neben der Entwicklung im Serien- und Sportwagenbereich widmet sich Dunlop in den letzten Jahren verstärkt auch der Weiterentwicklung im SUV-Segment. Variabilität heißt hier das Zauberwort, weil die Pneus für SUV ein breites Spektrum an Eigenschaften abdecken müssen. Neben hohen Traglasten der zumeist über zwei Tonnen schweren Fahrzeuge muss der Reifen anders als bei reinrassigen Geländewagen noch in einem weiteren Bereich bestehen können. Dunlop-Entwicklungschef Bernd Löwenhaupt: „Ein hoher Fahrzeugschwerpunkt trifft auf sehr hohe Geschwindigkeiten.“
 
Ein SUV erreicht fast Sportwagen-Niveau
 
Ende Februar 2010 präsentiert der Hanauer Reifenhersteller mit dem SP Quattromaxx sein neuestes Produkt für den Markt der Sports Utility Vehicle. Als Entwicklungspilot lotete der Nordschleifen-Kenner und Rennfahrer Patrick Simon die Grenzen des neuen Reifens aus und half bei der Optimierung: „Ein SUV ist ein vergleichsweise massiges Fahrzeug. Aber mit einem speziellen Reifen wie dem SP Quattromaxx hat ein SUV fast Sportwagen-Niveau“, erklärte der gebürtige Wiesbadener nach den finalen Nordschleifen-Runden. Der Reifenfreigabe für den Start der Serienfertigung steht demnach nichts mehr im Wege.
 
Am Steuer eines Porsche Cayenne Turbo S mit serienmäßigen 550 PS rauschte Simon zu letzten Reifentests durch die grüne Hölle. „Ich bin wirklich beeindruckt. Auf der Bremse, beim Einlenken und beim Beschleunigen aus der Kurve heraus - der Reifen macht alle Übungen extrem gut mit“, lautete das Fazit des schnellen Entwicklungsfahrers. Schwerpunkte bei der Entwicklung des neuen Reifentyps war die Verbesserung der Handling- und Gripeigenschaften auf trockener Fahrbahn. „Wir haben eine spezielle, duale Laufflächenmischung mit unterschiedlichen Eigenschaften an der Innen- und Außenseite des Reifens entwickelt“, beschreibt Dunlop-Entwicklungschef Löwenhaupt die wichtigsten Entwicklungsschritte. Weitere technische Feinheiten des SP Quattromaxx sind eine neuartige Gürtelkonstruktion und der mit Dupont-Kevlarfasern verstärkte Seitenwandbereich. Durch die Kevlar-Verarbeitung senken die Dunlop-Ingenieure das Reifengewicht gegenüber herkömmlichen SUV-Reifen, ohne dabei die Stabilität des Reifens zu vernachlässigen.
 
Ich hätte nicht gedacht, dass ein SUV-Koffer so schnell fahren kann
 
Mit breitem Grinsen rollt Testfahrer Patrick Simon in die Box zurück und gibt grünes Licht für die neueste Entwicklung der Dunlop-Mannschaft. Auf dem roten Messgerät leuchtet eine Rundenzeit von 8.29,71 Minuten auf. „Trotz der extremen Belastungen hat der Reifen bestens funktioniert. Ich hätte nicht gedacht, dass man mit so einem schweren SUV-Koffer so schnell fahren kann.“

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