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Wiesmann-Roadster MF3

Foto: 7 Bilder

Der Wiesmann-Roadster paart zeitloses Design mit fortschrittlichster Technik. Augenschmaus und Fahrspaß auf höchstem Niveau.

07.06.2003 Jochen Übler Powered by

Rundenzeiten Kleiner Kurs Hockenheim
Nicht nur Schein, sondern auch Sein
Mit seiner außergewöhnlichen Formensprache mag der Wiesmann-Roadster MF3 ja viele bezirzen. Kann er aber auch umsetzen, was seine reizvolle Optik verspricht? Er kann, und zwar wie: Mit 1.15,0 Minuten brennt der Zweisitzer eine Zeit in den Hockenheimer Asphalt, die über jeden Zweifel erhaben ist. Vor allem die Leichtigkeit, mit der sie zu erzielen ist, hat oberstes Sportwagenniveau. Dem zielgenauen Einlenken in Kurven folgen ein neutrales Verhalten im Grenzbereich und eine hervorragende Traktion beim Herausbeschleunigen – neben der gelungenen Fahrwerksabstimmung auch ein Verdienst der BMW-Komponenten.

Fünf Fragen an Friedhelm Wiesmann, Geschäftsführer Wiesmann Auto-Sport
"Der Roadster war einst ein Jugendtraum”"
?: Wenn Sie auf die Anfänge zurückblicken – wie kam es zu der Idee, einen eigenen Roads-ter zu bauen?
Wiesmann: Die Anfänge gehen auf das Jahr 1985 zurück. Damals entschlossen mein Bruder Martin und ich, uns einen Jugendtraum zu erfüllen: ein maßgeschneidertes und eigens entwickeltes Auto. Von der Idee bis zum ersten serienfertigen Wiesmann-Roadster sind dann einige Jahre vergangen. Schließlich hatten wir uns auch um unseren Geschäftsaufbau zu kümmern.
?: Wann wurde die Firma Wiesmann Auto-Sport gegründet?
Wiesmann: 1988 - spezialisiert auf die Entwicklung und die Herstellung von Hardtops für den Cabriolet-Markt. Nach wie vor kümmern sich mein Bruder Martin um die technische und ich mich um die wirtschaftliche Seite. 1989 lief die erste Hardtop-Produktion für das BMW E30-Cabriolet an.
?: Wann lief dann der erste Roadster „vom Band“?
Wiesmann: 1993 wurden die ers-ten vier Roadster ausgeliefert. Bereits damals hatten wir zwei Ausführungen im Angebot: den MF 25 mit 170 PS und den MF 35 mit 211 PS. Die Nachfrage ist rapide gestiegen. 1995 lag die Jahresproduktion bereits bei 42 Stück. 2003 feiern wir nun schon das 15-jährige Bestehen von Wiesmann Auto-Sport und das zehnjährige Jubiläum des Wiesmann-Roadsters. Insgesamt haben wir 300 Exemplare unseres Roadsters gebaut. Die Jahresproduktion liegt mittlerweile bei über 50 Stück.
?: Viele Kleinserienhersteller sind aufgestiegen und bald wieder von der Bildfläche verschwunden. Wie erklären Sie sich Ihren Erfolg?
Wiesmann: Wir haben das Auto im Lauf der Jahre kontinuierlich weiterentwickelt, vor allem in Hinblick auf die Qualität. Unser Vorteil war es auch, dass wir uns mit unseren Hardtops einen sehr guten Namen bei der Automobil-industrie gemacht haben, was schließlich zu einem Belieferungsvertrag für Antriebstechnik mit der BMW AG führte.
?: Was ist in Zukunft von Wiesmann Auto-Sport zu erwarten?
Wiesmann: Im September kommt unser Coupé, der Wiesmann GT mit V8-Motor, auf den Markt. Dafür gilt, ebenso wie für den Roadster: ständige Weiterentwicklung und Verfeinerung. Und natürlich bauen wir kontinuierlich unser Hardtop-Programm weiter aus.

Auf den Punkt gebracht
Zugegeben: Mit allen Feinheiten und Extras ausgestattet kostetder Wiesmann-Roadster MF3 ein stolzes Sümmchen. Dafürwird allerdings ein ebenso stol-zer Gegenwert geboten: ein nicht nuroptisch, sondern auch technisch absolut faszinierender Roadster. Die Komponenten aus der Großserientechnikdes M3 sind über jeden Zweifel erhaben und handwerklichperfekt an die Gegebenheiten des Rohrrahmens und der Karosserieangepasst. Somit vereint diese Kleinstserie Alltagstauglichkeit undhohe Qualität gekonnt mit einer Fahrdynamik aufhöchstem Sportwagenniveau. Gleichwertiges findet sich indieser Nische kaum.

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