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Lamborghini Gallardo GT3

Strada Unser

Foto: Herzog 9 Bilder

Es muss nicht immer mehr Leistung sein: Der Lamborghini Gallardo GT3 Strada von Reiter Engineering nutzt die Kniffe des Rennsports, um die Grenze zu spitzen.

27.02.2007 Marcus Schurig Powered by

Rundenzeit Kleiner Kurs Hockenheim

Der Lamborghini GT3 Strada von Reiter Engineering toppte beim Schaulaufen in Hockenheim die Serienbasis um 1,8 Sekunden. Die Querbeschleunigungswerte liegen dank der Michelin-Cup-Reifen in allen Kurven konstant über 1,2 g, auch auf der Bremse übertrumpft das Reiter-Mobil den Serienbruder.

Das Fahrverhalten profitiert nachhaltig von den massiv breiteren Rädern (50 Millimeter) an der Vorderachse. Das Einlenkverhalten ist jetzt fast so gut, dass die Hinterachse kaum noch nachkommt. Aus diesem Grund wurde für die Zeitenhatz auch der hintere Stabilisator ausgehängt.

AUF DEN PUNKT GEBRACHT

Die Tatsache, dass der Reiter-Gallardo GT3 Strada mit wenigen gezielten Eingriffen eine herausragende Rundenzeit auf dem Kleinen Kurs in Hockenheim erreicht, wirft die Frage auf, warum das Serienauto nicht das Gleiche kann. Die Antwort ist schnell gefunden: Alle Lamborghini-Modelle lassen offensichtlich wertvolle Sekunden durch eine zu schmale Vorderachsbereifung liegen. Der Reiter-Lambo ist mit seinen 285 Millimeter breiten Vorderreifen der 235er Serienbereifung deutlich überlegen.

Dieser Umstand wurde bereits im Gallardo-Supertest und zuletzt wieder im Fall des Murciélago LP 640 moniert. Hans Reiter liefert nun den Beweis für diese Theorie. Aber das ist ja auch ein schönes Testfazit, oder?

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